Regierungspräsident Carsten Gabbert zu Gast in Emmendingen: Stadtverwaltung platziert zentrale Zukunftsthemen
Die Themen der Stadtverwaltung Emmendingen standen am Dienstag, 22. September, im Mittelpunkt des Besuchs des Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Freiburg, Carsten Gabbert. Begleitet durch Oberbürgermeister Stefan Schlatterer informierte er sich vor Ort über aktuelle Projekte und Entwicklungen der Stadt.

Herrn Gabbert und Herrn Schlatterer mit unseren Fraktionssprecherinnen und -sprechern, v.l. Joachim Saar, Cora Amberge, Martin Zahn, Angela Hauser, Mona Speth, Susanne Michiels
Neben einem Besuch der Großbaustelle der neuen Fritz-Boehle-Grundschule im Stadtteil Bürkle-Bleiche standen insbesondere die verkehrliche Entwicklung und die Auswirkungen anstehender Infrastrukturmaßnahmen auf der Agenda.
Erste Station des Besuchs war die Großbaustelle der neuen vierzügigen Grundschule. Mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro entsteht dort ein moderner Schulcampus in Holzbauweise. Oberbürgermeister Stefan Schlatterer bedankte sich im Rahmen des Besuchs bei Carsten Gabbert für die finanzielle Unterstützung des Regierungspräsidiums für das Großprojekt, sowie für die grundsätzlich gute Zusammenarbeit.
Schulleiter Christoph Lahres erläuterte die pädagogischen und konzeptionellen Vorteile des neuen Schulcampus und gab Einblicke in die Weiterentwicklung des Schulkonzepts zur Gemeinschaftsschule. Vertreter der Bauverwaltung führten den Regierungspräsidenten durch das entstehende Gebäude. Vertreterinnen des Fachbereichs Bildung, Betreuung, Soziales erläuterten den Planungsprozess und die Bedeutung einer frühzeitigen Einbindung aller beteiligten Akteure bereits in der sogenannten Leistungsphase 0. Durch diese frühe und intensive Zusammenarbeit von Schule, Verwaltung, Planung und weiteren Beteiligten konnten die Anforderungen an das neue Gebäude von Beginn an gemeinsam entwickelt werden.
Im Anschluss setzte sich der Besuch im Rathaus fort. Zum gemeinsamen Austausch waren neben Oberbürgermeister Stefan Schlatterer und dem Regierungspräsidenten auch die Fraktionssprecherinnen und Fraktionssprecher des Gemeinderats sowie die Fachbereichsleitungen der Stadt eingeladen.
Dabei nutzte die Stadtverwaltung die Gelegenheit, zentrale verkehrliche und infrastrukturelle Themen anzusprechen. Einen Schwerpunkt bildete der Ausbau der Rheintalstrecke. In diesem Zusammenhang machte die Stadt insbesondere ihr Anliegen deutlich, den Ausbau des Bahnhaltepunkts Bürkle-Bleiche vorzuziehen.

v.l. Christoph Lahres, Schulleiter, Tobias de Haën, Fachbereichsleiter Planung und Bau, Beate Desenzani, Fachbereichsleiterin Bildung, Betreuung, Soziales, Herrn Gabbert, Dirk Lautenbach, Projektleiter und Referatsleiter Hochbau, und Herrn Schlatterer
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Verkehrssituation entlang der B3 und die Frage, welche zusätzlichen Belastungen durch anstehende Infrastrukturmaßnahmen entstehen können. Fachbereichsleiter Tobias de Haën erläuterte, wie wichtig es für die Stadt ist, die verschiedenen Baumaßnahmen und ihre möglichen Auswirkungen auf das örtliche Verkehrsnetz zu betrachten.
Insbesondere die Auswirkungen einer Sanierung der A5 sowie der geplanten Gleissanierungen auf das Verkehrsaufkommen auf der B3 wurden thematisiert. Für die Stadt ist dabei entscheidend, frühzeitig mögliche Belastungsszenarien mitzudenken.
Regierungspräsident Carsten Gabbert bedankte sich im Rahmen der Diskussion für die Chance, wichtige Projekte der Stadt kennenzulernen. „Als Regierungspräsidium setzen wir uns dafür ein, dass unsere Region attraktiv bleibt und unterstützen die Kommunen mit Landesmitteln dabei, sich fit für die Zukunft zu machen, dafür ist der Neubau der Fritz-Boehle-Grundschule ein gutes Beispiel. In diesem Sinne freuen wir uns, die Herausforderungen der Zukunft weiterhin im engen Austausch mit der Stadt zu meistern.“


