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Nachrichten aus Emmendingen

Regenklärbecken reinigt Wasser, bevor es in die Elz fließt

Die Stadt Emmendingen investiert in sauberes Regenwasser. Im neuen Regenklärbecken an der Elz, neben dem Tennisplatz, wird das Niederschlagswasser aus dem Gewerbegebiet gesammelt und gereinigt. Auch ein Drittel des Niederschlagswassers aus Wasser fließt durch einen neuen Kanal in das Reinigungsbecken

Das neue Regenklärbecken ist erst der Anfang. Drei weitere Becken sind in der Planung.

Stadt Emmendingen

Das Regenklärbecken ist seit April im Einsatz. Der Bau der Anlage hat 15 Monate gedauert. Besonders herausfordernd war das Ausheben und Befestigen des Beckens unterhalb des Grundwasserspiegels. Dafür war eigens ein Taucher im Einsatz. Insgesamt hat die neue Anlage deswegen 1,8 Millionen Euro gekostet. Grundlage für den Neubau ist der Generalentwässerungsplan der Stadt Emmendingen, der 2021 genehmigt wurde. Durch das neue Regenklärbecken kann die Stadt indirekt 210.000 Euro einsparen, da die Niederschlagswasserabgabe an das Land drei Jahre lang ausgesetzt werden darf.

Wie funktioniert es? Ralf Thoma, Technischer Betriebsleiter beim Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung, vergleicht das Konzept mit der Zubereitung von Kakao. Wenn man das Kakaopulver in die Milch gibt, setzt sich dieses mit der Zeit am Boden ab – genau so wie der Schmutz im Regenwasser. Das klare Wasser aus dem oberen Teil wird dann in die Elz geleitet, das dreckige Wasser wird zur Kläranlage geleitet. Damit keine Tiere in das Becken fallen und ertrinken, wurde eine Ausstiegshilfe in Form eines Netzes am Rand des Beckens angebracht.

Das neue Regenklärbecken ist erst der Anfang. Drei weitere Becken sind in der Planung.

Text/Bild: Stadt Emmendingen

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