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Nachrichten aus Emmendingen

Neue rote Straßenleuchten schützen seltene Fledermausart

Damit Fledermäuse künftig sicherer die Rheinstraße und die B3 queren können, hat die Stadt Emmendingen neue Leuchtmittel für mehrere Straßenlaternen angeschafft.

Neue rote Straßenleuchten schützen seltene Fledermausart

Dagmar Schindler vom tierökologischen Institut Freiburg

Seit gestern,18. November, leuchten drei Laternen rötlich und blenden die geschützten Tiere dadurch weniger. Das schützt auch die Autofahrer vor ungewollten Kollisionen. Denn bisher sind die Tiere dem grellen Licht der Lampen ausgewichen und haben teils auf Höhe der fahrenden Autos die Straße gequert. Bei den Fledermäusen handelt es sich um die geschützte Art „Mausohr“. In Emmendingen befindet sich eine Wochenstube der nach Bundesnaturschutzgesetz in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung streng geschützten Fledermausart. Eine vom Regierungspräsidium beauftragte Untersuchung hat nachgewiesen, dass die Mausohren dieser Wochenstube die genannten Straßen queren, um in ihre Jagdgebiete zu gelangen. Die Stadt Emmendingen hat daher entschieden, eine Laterne an der Rheinstraße und zwei Laternen an der B 3 auf spezielle „fledermausfreundliche“ Leuchtmittel umzurüsten. Dadurch werden die streng geschützten Tiere weniger stark gestört und sind sicherer unterwegs.

Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen zur Informationsveranstaltung „Fledermäuse und Licht“ am Mittwoch, 27. November, um 17.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Landvogtei 10. Im Anschluss gibt es eine kleine Exkursion zu den umgerüsteten Straßenlaternen.

Text/Bild: Stadt Emmendingen

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