Netzwerktreffen der Kommunalen Inklusionsvermittler im Landkreis
Bei einem Netzwerktreffen im Landratsamt berichteten die kommunalen Inklusionsvermittler und Inklusionsvermittlerinnen (KIV) diese Woche über Angebote, Pläne und Probleme beim Thema Barrierefreiheit in den Kommunen des Landkreises Emmendingen.

Kreis Emmendingen (fi). Esther Weber, Beauftragte für Menschen mit Behinderungen des Landkreises Emmendingen, konnte am Mittwoch, 24. April 2024 im kleinen Sitzungssaal des Landratsamts Kommunale Inklusionsvermittler und Inklusionsvermittlerinnen (KIV) aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises zu ihrem regelmäßigen Netzwerktreffen begrüßen. Noch immer sind nicht alle Gemeinden im Landkreis abgedeckt, nur 15 der 22 Kommunen haben einen oder eine KIV. Dieser Umstand deckt sich mit den Beobachtungen der KIV, die bei dem Treffen übereinstimmend berichteten, dass das Interesse an dem Thema Inklusion in den vergangenen Monaten in vielen Gemeinden in den Hintergrund zu rücken scheine. Weber betonte, wie wichtig eine flächendeckende Versorgung von Ansprechpersonen beim Thema Barrierefreiheit und Inklusion ist und dass die Kommunen, die eine oder einen haben, diese auch wertschätzen sollten: „Die Kommunen können sich glücklich schätzen, die kommunalen Inklusionsvermittlerinnen und Inklusionsvermittler zu haben und sollten sie bestmöglich unterstützen.“
Johannes Baur, Senioren- und Inklusionsbeauftragter der Stadt Emmendingen, ging auf das Thema barrierefreie Homepage ein, für die eigentlich schon 2016 eine EU-Richtlinie in Kraft getreten ist, welche bisher aber wenig umgesetzt wurde. Erfreulich sei, dass es inzwischen einige Programme gebe, die dabei sehr hilfreich seien.


