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Nachrichten aus Emmendingen

Jung sein in Wasser“: Gemeinsam geht es weiter

Beim ersten Jugendhearing im Jugendraum der Elzhalle in Wasser nutzten zehn Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit zum Austausch mit Ortsvorsteher Heinz Sillmann und Mitgliedern des Ortschaftsrates

Zehn Jugendliche und junge Erwachsene beteiligten sich am Jugendhearing in Wasser.

Stadt Emmendingen

Nach einer Begrüßung durch den Ortsvorsteher und einer kurzen Vorstellungsrunde sammelten die jungen Menschen im Alter zwischen 12 und 26 Jahren auf farbigen Karten Kritikpunkte, Wünsche und Anregungen. Die Moderation übernahm die Referentin für Bürgerbeteiligung, Karin-Anne Böttcher, Jugendsozialarbeiter Muhammet Yilmaz unterstützte die Jugendlichen. Mehr als zwei Stunden diskutierten die jungen Menschen ihre Vorstellungen mit den Vertreten von Stadt- und Ortschaftsverwaltung sowie dem Ortschaftsrat – nach dem als Abschluss gedachten Pizzaessen wurde weitergearbeitet. 

Auf den Karten zu lesen waren „Klassiker“ wie der Wunsch nach mehr Bänken und Mülleimern – diese sollten unbedingt auch eine Aschenbecher-Funktion besitzen, damit Zigarettenkippen nicht achtlos weggeworfen werden. Einiges ließ sich gleich aufklären: So wurden stadtweit die Basketballkörbe bereits erneuert und müssten bereits wieder montiert sein, außerdem bereits in Arbeit ist ein neuer, größerer Mülleimer am Jugendtreffpunkt-Pavillon, in Wasser auch „Bänkletreff“ genannt. Gewünscht werden zusätzliche, möglichst vandalismus-sichere Sitzgelegenheiten, die auch gerne aus Beton sein können. Denn leider werden Mülleimer und Bänke am Pavillon immer wieder Opfer mutwilliger Zerstörung.

Geklärt wird nun von der Stadtverwaltung auch die Option eines freien W-Lan-Zugangs („EM-Wifi“) rund um die Elzhalle und vom Ortsvorsteher, wie mehr moderne Fahrradständer im Ort aufgestellt werden können. Außerdem wird die Realisierung eines Unterstands bei der Bushaltestelle am Schulzentrum stadteinwärts mit Nachdruck verfolgt. Die Bitte um Geschwindigkeitskontrollen in den Nebenstraßen wird an die Verkehrsbehörde weitergegeben und das Geschwindigkeitsmessgerät der Ortschaft wird an wechselnden Standorten aufgestellt. Positiv finden die jungen Menschen das Vereinsangebot, die vorhanden Sport- und Spielplätze, die Nähe zur Elz und die von der Ortschaft aufgestellten Bewegungsgeräte. Auf den Wunsch nach weiteren Sportgeräten schlug Ortsvorsteher Heinz Sillmann vor, am Bouleplatz weitere Möglichkeiten zu schaffen.

Stadt Emmendingen

Ein großer Wunsch sind mehr Freizeitangebote und Anlässe, um sich in der Ortschaft zu treffen und kennen zu lernen. Das griff Ortsvorsteher Sillmann gerne auf: Er möchte den Jugendraum allen verantwortungsbewussten Engagierten (bei Minderjährigen mit Unterschrift der Eltern) kostenlos zur Verfügung stellen, die dort eine Veranstaltung für junge Menschen machen möchten. Eine Arbeitsgruppe würd über die städtische Jugendsozialarbeit koordiniert; weitere Interessierte können sich melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Auch mehr Veranstaltungen wie Dorffeste wünschen sich die jungen Menschen – dass das nur klappt, wenn hier sehr viele mit anpacken, erläuterten die anwesenden Ortschaftsräte. Sie riefen die Jugendlichen dazu auf, sich gerne aktiv einzubringen, vielleicht bei einer Folgeveranstaltung mit Jugendlichen und den ortsansässigen Vereinen.

Text/Bild: Stadt Emmendingen

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