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Nachrichten aus Emmendingen

Erfolgreiches gemeinsames Nistkastenprojekt der Stadt Emmendingen und BUND – Gefährdete Vogelart brütet wieder im Stadtwald

Bereits seit Februar 2016 führen der BUND Kreisverband Emmendingen gemeinsam mit dem BUND Regionalverband Oberrhein und Stefan Schweiger, dem städtischen Revierförster, ein gemeinsames Nistkastenprojekt im Stadtwald durch, um den konstanten Rückgang des kleinen Zugvogels „Trauerschnäpper“ entgegenzuwirken. Dieser Vogel ist auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands als gefährdet eingestuft.

Die Projektbeteiligten vom BUND hängen die 100 Nistkästen gemeinsam mit Stadtförster Stephan Schweiger im Stadtwald auf.

Stadt Emmendingen

In den letzten Jahren wurden schon über 200 solcher Nistkästen für die gefährdete Zugvogelart in Emmendingen aufgehängt.

Durch die Bemühungen des BUND in Kooperation mit der Stadt Emmendingen konnte hierdurch in den letzten sechs Jahren der Restbestand des Trauerschnäppers von zwei Brutpaaren auf achtzehn Paare erhöht werden.

Nun wurden am Donnerstag, 14. März, die bisherigen Projektergebnisse vorgestellt und mit finanzieller und auch personeller Unterstützung der Stadt Emmendingen weitere 100 Nistkästen aufgehängt. Somit werden weitere Brutmöglichkeiten für den Trauerschnäpper, sowie auch anderen Höhlenbrütern, geschaffen. Das Nistkastenprogramm wird auf weitere Waldbereiche ausgedehnt. Die Projektbeteiligten erhoffen sich davon, dass sich die Bestände stabilisieren und im besten Fall sogar ausweiten.

Sollten auch Bürgerinnen und Bürger Interesse daran haben gefährdeten Vogelarten zu helfen, dann können sie ebenfalls Nistkästen in ihrem eigenen Garten aufhängen. Anleitungen zum Bau bestimmter Brutkästen finden sich auf der Webseite des BUND: https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/nistkasten-selber-bauen

Text/Bild: Stadt Emmendingen

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