Elterntaxis verursachen unübersichtlichen Verkehr vor Schulen
Hermann-Günth-Straße nach Ende der Herbstferien temporär gesperrt
Eltern, die ihr Kind mit dem Auto bis vor die Schule bringen, stellen häufig eine potentielle Gefahr für andere Schülerinnen und Schüler dar, die zu Fuß, mit dem Roller oder Rad zur Schule fahren.

Archivbild
Bus und Kinder haben immer wieder Probleme, überhaupt durchzukommen, weil Straße und Gehweg von den Elterntaxis versperrt oder verengt sind. Gerade für die jüngeren Gundschulkinder ist das gefährlich. In der Hektik können autofahrende Väter und Mütter mit dem eigenen Kind an Bord schnell den Überblick verlieren.
Die Straßenverkehrsbehörde wird deshalb im Rahmen der Schulwegsicherheit mit Absprache der Markgrafen Grund- und Realschule in einem Modellversuch die Hermann-Günth-Straße zwischen der Romaneistraße und Haselmatten während der Hol- und Bringzeiten (Mo bis Fr 7-9 Uhr und 12-14 Uhr) temporär für den Verkehr sperren. Start des Modellversuchs ist nach dem Ende der Herbstferien.
Mit diesem Modellversuch möchte die Stadt dem gefährlichen Verkehr entgegenwirken und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler erhöhen.
Ausgenommen von der Sperrung sind der Linienverkehr sowie selbstverständlich auch die Anwohnenden.
Anwohner und Anwohnerinnen erhalten eine Ausnahmegenehmigung, die im Auto gut sichtbar ausgelegt wird, so dass für die kontrollierenden Gemeindevollzugsbediensteten erkennbar ist, dass sie den gesperrten Bereich berechtigt befahren dürfen.
Nach Beendigung des Modellversuchs wird die Stadtverwaltung die Ergebnisse auswerten und daraus Maßnahmen für eine zukünftig Regelung ableiten, um den Verkehrsbereich für alle sicherer zu gestalten.


