Begeisterndes Konzert zusammen mit dem Musikverein Malterdingen
Musikverein Heimbach
Beim Doppelkonzert der Musikvereine aus Heimbach und Malterdingen kam es nach vielen Jahren wieder einmal zur Begegnung der beiden Vereine. Die Vorstände Hans-Ulrich Lutz und Iris Schillinger betonten dabei ihre über das Zustandekommen dieses gemeinsamen Konzerts.

Die Anton-Götz-Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der Gastgeber mit dem Stück „Aurora Borealis“ den Abend eröffnete. Es beschrieb auf eindrucksvolle Weise die Faszination der Polarlichter im hohen Norden.Für das Werk „Lord Tullamore“, technisch anspruchsvoll mit strahlenden temporeichen Passagen, aber auch ruhigen Momenten, wurde das Orchester unter der Leitung von Johannes Friedrich zu recht mit viel Beifall belohnt.
Beim Ausflug in die 80er Jahre mit dem bekannten Hit „Forever Young“ wurden die Solisten vom Publikum gefeiert und bei dem Stück „Dream“ einer jungen österreichischen Komponistin konnte man eintauchen in die Welt der Träume. Das Medley „Glee Showstoppers“ brachte Klassiker der Rockmusik auf die Bühne und markierte den glanzvollen Schlusspunkt des Auftritts des Musikvereins Heimbach.
Es wurde eng, als das Orchester des Musikvereins Malterdingen unter der Leitung von Michiel Oldenkamp mit seinen rund 50 Musikerinnen und Musikern die Konzertbühne betrat. Schon das Eröffnungsstück „The Torch of Liberty“ beeindruckte mit seiner großen Klangfülle. Die Komposition „World of Insects“ nahm die Zuhörer mit auf eine blühende Sommerwiese. Nicht ohne Augenzwinkern wurde dabei das Erscheinen der verschiedenen Krabbeltiere musikalisch interpretiert. Auch hier wurde den Solisten kräftig applaudiert. Ein Aufenthalt auf der Insel Lanzarote mit ihren bizarren Feuerbergen inspirierte den Komponisten Markus Götz zu seinem Werk „Montanas del Fuego“. Es folgten Höhepunkte aus dem Musical „Miss Saigon“ und dem Musikfilm „The Greatest Showman“. Doch was wäre ein Doppelkonzert ohne den gemeinsamen Auftritt aller Akteure? Und so verabschiedeten sich die rund 80 Musikerinnen und Musiker als Zugabe mit dem „Mars der Medici“ und einem herzlichen „Dankeschön“ vom Publikum.


