B3-Umfahrungsvarianten werden durch die Stadt Emmendingen nicht weiterverfolgt
Im Zuge der seit Jahren geplanten B3-Erweiterung wurden aufgrund des Verkehrsentwicklungsplans auch drei Alternativvarianten als Umgehungsstraßen zur Entlastung der B3 gefertigt, die unter anderem auch in der Einwohnerversammlung der Gemeinde Teningen vorgestellt wurden.

Die Stadtverwaltung stellt nochmals klar, dass diese Planungsvarianten nicht weiter verfolgt werden. Auch im Haushalt der Stadt wurde für die mittelfristige Finanzplanung kein Geld für eine Planung dieser Straßen eingestellt.
Was den Stau auf der B3 vor allem im Bereich des Festplatzes angeht, ist die Stadtverwaltung in ständigem Austausch mit dem Regierungspräsidium Freiburg, das für diese Straße zuständig ist. Die Straße müsste auf langer Strecke ausgebaut werden - kurze Verbreiterungen würde den Stau nur verlagern. Auch die Naturflächen im Bereich des Elzdamms machen einen Ausbau an dieser Stelle schwierig.
In den vergangenen Jahren gab es deshalb verschiedene Planungen zur Einrichtung einer zweiten Spur in Fahrtrichtung Norden im Bereich des Kauflandes. Hier ist die Stadt Emmendingen im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg tätig geworden. Die Kosten für diese Maßnahme werden jetzt schon auf rund 12 Millionen Euro geschätzt - umsetzen müsste den Ausbau aber das Regierungspräsidium


