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Nachrichten aus Emmendingen

Arbeiten auf dem Eichberg sind fast abgeschlossen

Die Rückbauarbeiten am Eichbergturm in Emmendingen nähern sich dem Abschluss. Bis Ende August sollen die letzten Arbeiten auf dem Eichberg beendet sein

Sichtbaren Schäden

Stadt Emmendingen.

Die hölzernen Stämme des Aussichtsturms wurden bereits vollständig demontiert und größtenteils entsorgt. Aufgrund ihrer Imprägnierung gelten sie als Sondermüll und können daher nicht als Totholz für Insekten weiterverwendet werden. Andere Bauteile des Turms, darunter die Kanzel, wurden gesichert und auf dem städtischen Bauhof eingelagert, um eine mögliche Wiederverwendung bei einem zukünftigen Neubau zu ermöglichen. Kleinere Ausstattungsgegenstände werden dem Eichbergturmverein übergeben.

Aktuell laufen die Arbeiten zum Rückbau der Betonfundamente. Eine ursprünglich angedachte Wiederverwendung der Fundamente hat sich als nicht realisierbar erwiesen. Der Eichbergturmverein wurde frühzeitig in diesen Entscheidungsprozess eingebunden. Bei einem Vor-Ort-Termin informierten Vertreter der Stadt die Vereinsmitglieder über den aktuellen Stand der Arbeiten und begutachteten gemeinsam die Schäden an den Holzstämmen. Die beiden Stammteile, die laut Gutachten am stärksten geschädigt waren, wurden aufgespalten und begutachtet. Die im Gutachten notierten Mängel waren eindeutig und klar erkennbar.

Diese Schäden führten bereits im vergangenen Jahr zur großräumigen Sperrung des Turms für die Öffentlichkeit. Gutachter konnten die Standsicherheit nicht mehr nachweisen. Der Turm war einsturzgefährdet.

Nach dem Ende der Arbeiten können die Wege auf dem Eichberg wieder wie gewohnt von Wanderern und Spaziergängern genutzt werden. Die Stadt Emmendingen stand dazu bereits mit dem Schwarzwaldverein in Kontakt. 

Mit Blick auf die Zukunft hat der Emmendinger Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag, 1. Juli, die Neuerrichtung des Eichbergturms in Stahl beschlossen – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel oder einer Finanzierung durch Dritte, etwa im Rahmen eines Crowdfundings.

Text/Bild: Stadt Emmendingen

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