Zusammenlegung Waldkirch-Suggental/Wegelbach:
Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Waldkirch-Suggental/Wegelbach verabschiedete in ihrer Vorstandssitzung die ehemalige Ortsvorsteherin Barbara Kusz und begrüßte ihren Nachfolger Winfried Drayer. Die Planungen für die Durchführung von weiteren Maßnahmen der Zusammenlegung laufen auf Hochtouren.
Von Links: Winfried Drayer (Ortsvorsteher), Martin Hoch, Martin Kury, Josef Schätzle, Klemens Doll, Barbara Kusz (ehemalige Ortsvorsteherin), Albert Drayer (Vorstandsvorsitzender), Theresa Möhnle und Veronika Akintschin (Amt für Flurneuordnung)
Landkreis Emmendingen. In der vergangenen Woche fand die erste Vorstandssitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) Waldkirch-Suggental/Wegelbach nach den Ortschaftsratswahlen im vergangenen Jahr statt. Dabei verabschiedete sich der Vorstand von der bisherigen Ortsvorsteherin Barbara Kusz und übergab ihr ein kleines Präsent. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei dem ehrenamtlich tätigen Vorstand der TG, für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Die Vorbereitungen für das Flurneuordnungsverfahren waren langwierig, es wurden viele Gespräche und Abstimmungen geführt, so Barbara Kusz. Weiter merkte sie an, dass, nachdem das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung dem Ausbaukonzept im Jahr 2021 zugestimmt hatte, es gut und schnell vorangegangen sei.
So konnte jedes Jahr ein Antrag auf Zuschüsse von 74 Prozent – welche von Bund und Land stammen – für die jeweiligen Maßnahmen gestellt werden. Dadurch konnten jedes Jahr Maßnahmen umgesetzt werden. Insgesamt konnten bereits alle im Ausbaukonzept enthaltene Waldwege (fünf Stück) mit einer Gesamtlänge von rund drei Kilometern und zwei rund 400 Meter lange Mindestflurwege hergestellt werden. Bei den zuletzt gebauten Waldwegen soll die Deckschicht dieses Jahr noch aufgebracht werden. Darüber hinaus wurden auch zwölf Ausgleichs- und Erholungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt.
Gleichzeitig wurde in der Vorstandssitzung der neue Ortsvorsteher Winfried Drayer begrüßt. Er äußerte den Wunsch, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen und bedankte sich bei Barbara Kusz für ihre wertvolle Vorarbeit.
Für die Zukunft stehen im Schwarzwaldverfahren noch ein Mindestflurweg und sechs Hofzufahrten mit einer Gesamtlänge von rund 2,8 Kilometern an. Die Planungen laufen bereits seit letztem Jahr. Theresa Möhnle berichtete in der Vorstandssitzung, dass bereits Abstimmungsgespräche mit den jeweiligen Eigentümern vor Ort und der Stadt Waldkirch durchgeführt wurden. Auch die Ziehung von Bohrkernen wurde organisiert. Dadurch lassen sich die Baukosten und somit auch die Eigenanteile der Eigentümer besser kalkulieren.


