Waldkircher Bergwacht in neuer Unterkunft heimisch geworden
Die Bergwacht Waldkirch hat sich in ihren neuen Räumlichkeiten im Rettungszentrum in der Langen Straße gut eingelebt. Dies wurde bei einem Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Yannick Bury deutlich, der sich vor Ort über die Arbeit der Bergwacht und ihre Einsätze informierte.

v.l. Yannick Bury, 2. v.l. Sebastian Hin, 1. v.r. Christian Ringwald (Stadtrat Waldkirch)
Die im Mai 2024 bezogenen Garagen seien nun groß und vor allem hoch genug, um das Rettungsfahrzeug mit seinen Dachaufbauten sowie das neu beschaffte Quad-Fahrzeug vernünftig unterzubringen. Dies erleichtere die Einsatzarbeit deutlich, wie die Bergretter im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten erläuterten – und genug zu tun gibt es für die Bergwacht allemal: Die Waldkircher Gruppe kümmert sich nicht nur um den Kandel, sondern um die gesamte Region. Im Schnitt einmal pro Woche wird sie alarmiert, wenn das Gelände für andere Rettungsorganisationen zu unwegsam wird.
Lobende Worte fand der Vereinsvorsitzende Sebastian Hin für die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Waldkirch und mit dem für Bevölkerungsschutz zuständigen Kreisbrandmeister Christian Leiberich. Problematisch sei jedoch die Vielzahl an Regularien und bürokratischen Auflagen, welche wertvolle Zeit und Energie der ehrenamtlichen Retter binden würden, so Hin.
Yannick Bury dankte den Bergrettern für ihren Einsatz und versprach, den Input aus der Praxis mit nach Berlin zu nehmen. „Der Bevölkerungs- und Katastrophenschutz würde ohne das Ehrenamt gar nicht funktionieren“, so Bury, der im Haushaltsausschuss des Bundestages für den Innenhaushalt zuständig ist, der auch die Finanzausstattung für den Zivil- und Bevölkerungsschutz umfasst.


