Spaß am Musizieren bei der MiMiMu
Mit dem vierstimmigen Kanon „Lachend kommt der Sommer über das Feld“ hießen die „MiMiMu“- Kinder der Städtischen Musikschule die Gäste ihres Konzerts sang- und klangvoll willkommen. „MiMiMu“, das ist die Mittwoch-Mittag-Musik, bei der Kinder der Kastelbergschule an ebendiesem Tag zum Musizieren in die Städtische Musikschule kommen können.
Ein Chor der sich hören lassen kann – die Kinder der MiMiMu
„Die erste viertel bis halbe Stunde singen wir zum Ankommen gemeinsam Lieder aus dem Waldkircher Liederbuch“, erklärte Musikschulleiter Stefan Goeritz und forderte die Anwesenden zum Mitsingen auf. So „rasten die Affen durch den Wald“ und der ein oder andere sang den noch aus dem eigenen Sommerlager bekannten Klassiker gut gelaunt mit.
Die Vorspiele der Kinder überzeugten über die Klassen hinweg. Den Auftakt machten die Blockflöten, die bereits nach einem Jahr ein Menuett und ein Tanzlied aus Slowenien beitrugen und auch auf der Gitarre klangen die gespielten Stücke der Zweitklässler schon melodisch. „Die Gitarre ist ein schwieriges Instrument. Sie wird dennoch oft für den Anfang gewählt“, betonte Goeritz.
Auch die Fortschritte und die Freude am Musizieren der anderen Kinder, die neben Gitarre und Blockflöte auf Klarinette, Trompete und Horn spielten, waren im Verlauf des Konzerts sehr gut zu verfolgen. Eine kleine Besonderheit brachte Alexander Bull aus der dritten Klasse mit: Er spielte auf dem Flügel ein selbst komponiertes Stück, das er seiner Mutter zum Geburtstag geschrieben hatte.
Stefan Goeritz nutzte die Gelegenheit, um Mattis Friske, der sich über Jahre hinweg in der Städtischen Musikschule engagiert hatte, zu verabschieden. „Mattis war Schülersprecher der Musikschule von Anfang an bei den Musikspielen dabei. Er hat dabei über die Jahre hinweg sehr viel organisiert und hat sich während Corona als Schülersprecher aktiv eingebracht“, so Goeritz. Mattis Friske wird ab dem Herbst in Münster Schlagzeug studieren. Er findet das neue Konzept der Musikschule „saucool“ und auch, dass man sich als junger Mensch auch ohne schon studiert zu haben, so beteiligen kann. Er nahm den fantasievoll gestalteten Geschenkkorb gerne entgegen.
Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Beitrag vom „Rhythmus-Bauernhof“, der spielerisch das Taktgefühl schult. Triolen gegen Sechszehntelnoten – eine Herausforderung, die die Kinder perfekt meisterten. Außerdem sangen die Kinder „Unser Kreis, der sei offen“, bevor es nachhause ging.


