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Nachrichten aus Elztal

Die Waldkircher Orgelköche in Vorbereitung auf ihr 25-jähriges Jubiläum im Oktober

„25 Jahre Alt – obella Furiosa“ vom 1. bis 20. Oktober – 1999 die Geburtsstunde der Orgelschlemmerwochen und der Altobella Furiosa

So feiern die Waldkircher Orgelköche im Oktober zusammen mit der Altobella Furiosa ihr 25-jähriges Bestehen.

Hubert Bleyer

Waldkirch (hbl). Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Seit 25 Jahren schwingen die Waldkircher Orgelköche ihre Kochlöffel, servieren im Oktober ihre Orgelteller und verwöhnen ihre Gäste während den Orgelschlemmerwochen, dieses Jahr vom 1. bis 20. Oktober. Das Motto lautet „25 Jahre Alt – obella Furiosa“ und spielt gleich auf zwei Geburtsstunden im Jahre 1999 an.

Die Tafelrunde der Orgelköche beschäftigt sich mit ihren Jubiläumsschlemmerwochen. Die Vorbereitungen laufen, schließlich soll alles angerichtet sein, wenn die Gäste nach einem Vierteljahrhundert immer noch die Restaurants besuchen und sich fragen, was haben sie sich dieses Jahr wieder ausgedacht? Zum Orgelteller gibt es weiterhin ein Überraschungsgeschenk, ein Gewinnspiel und ein Rahmenprogramm, das sich im Motto widerspiegelt. Passend dazu können Buchholzer Weine gekostet werden.

Doch bevor es im Goldenen Oktober losgeht, steht die Auswahl des Themas immer an vorderster Stelle. Dieses Mal war es für die acht Orgelköche relativ einfach. Nach der kulinarischen „Europa-Reise“ im Vorjahr kehren die Orgelköche zu ihren Wurzeln und ihren Anfängen zurück. Sie erinnern an ihre Geburtsstunde und ihr erstes Auftreten im Jahre 1999. Im Rahmen einer SWR-Fernsehsendung wurde zum ersten Male ein Orgelteller „erfunden“, ins Leben gerufen und vor laufender Kamera präsentiert. Es war zugleich der Start einer Erfolgsgeschichte, die damals noch nicht absehbar war. Und die Orgelstadt Waldkirch, die seinerseits ihr 200-jähriges Bestehen feierte, hatte plötzlich sogar eine kulinarische Note ihrer einzigartigen in die Welt strahlende Musik- und Handwerkskunst.

Orgelköche ließen sich von der „Altobella Furiosa“ inspirieren

Im gleichen Jahr, also auch vor 25 Jahren, bauten die vier Waldkircher Orgelbaufirmen die vom Künstler Otmar Alt entworfene, bunte, moderne Jahrmarktorgel „Altobella Furiosa“, die heute im Elztalmuseum immer noch die Besucher verzaubert. So lag es für die Orgelköche nahe, gleich ein Doppeljubiläum unter dem Motto „25 Jahre Alt – obella Furiosa“ zu feiern. Sie ließen sich kürzlich bei einem Besuch des musikalischen und optischen Schmuckstückes im Elztalmuseum inspirieren und konnten sich von der Klangpracht der Altobella Furiosa überzeugen. Voller Stolz bewunderten sie das Bodenbild vor der Altobella Furiosa im Zuge der gegenwärtigen Otmar Alt-Ausstellung, in dem die Entstehung der Orgelköche auch verewigt wurde. Die Küchenchefs freuen sich, vom 1. bis 20. Oktober das Thema und die Altobella Furiosa auf dem Teller umzusetzen und sie auf dem Gaumen zergehen zu lassen.

Sie knien vor der „Altobella Furiosa“ und schauen freudestrahlend auf das Bodenbild im Zuge der Otmar Alt-Ausstellung im Elztalmuseum. Denn auf dem Bild wurde auch auf die Entstehung der Orgelköche eingegangen, die mit der im Jahre 1999 erbauten Künstlerorgel und dem dortigen 200-jährigen Jubiläum des Orgelbaus zu tun hat.

Hubert Bleyer

Infos zu den Waldkircher Orgelschlemmerwochen: www.orgelwelt-waldkirch.de

Text/Fotos: Hubert Bleyer

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