Die nächste Fundradversteigerung der Stadt Waldkirch findet im Frühjahr statt
Nach längerer Pause versteigerte die Stadt Waldkirch wieder Fundräder. 555 Euro kamen am Ende für die 47 Räder und 3 Tretroller zusammen. Bei den Rädern handelt es sich um Fundobjekte, die bei Polizei oder der Stadt abgegeben wurden und länger als sechs Monate nicht vom Besitzer abgeholt wurden. Im kommenden Frühjahr ist die nächste Versteigerung geplant, da bereits jetzt absehbar ist, dass dann erneut eine Vielzahl an Rädern nicht innerhalb der Wartezeit zurückgegeben werden können.
555 Euro für 47 Räder und 3 Roller war das Ergebnis der Fundradversteigerung der Stadt Waldkirch
Dafür, dass Räder nicht gestohlen werden, kann man einiges tun. Dass dazu das Sichern mit einem Schloss gehört, weiß jeder. Hilfreich ist es aber auch, im Fall der Fälle die Rahmennummer bereitliegen zu haben. So kann die Polizei den Besitzer bei aufgefundenen Rädern einfacher benachrichtigen. Die Rechnung nach dem Kauf aufzubewahren, gibt zusätzliche Sicherheit, da nur sie als Eigentumsnachweis dient. Grundsätzlich ist es sinnvoll, ein Foto vom Fahrrad zur Hand zu haben.
Ein Kennzeichen, das kann eine aufgemalte Blume sein, hilft nicht nur bei der Identifikation, individuelle Merkmale machen das Fahrrad unverwechselbar und der Dieb wird es schlechter los. Wer das Rad nicht immer am selben Ort abstellt, bietet Dieben weniger Gelegenheit, die Zeit abzupassen, in der sie ungestört sind.
Als Richtwert für den Kauf eines Fahrradschlosses wird oft 10% des Kaufpreises genannt. Doch auch hier gilt: Es kommt sehr darauf an, wo und wie lange das Rad abgestellt wird. Wer es ganz genau wissen möchte, schaut sich die Ergebnisse bekannter Testunternehmen an und entscheidet danach.


