Ausstellung zum Abschluss der Spielzeit im Elztalmuseum
Über elf Wochen hinweg bot das Elztalmuseum mit der „Spielzeit“ Kindern aus der Ukraine die Gelegenheit, im Studio, im Schwarzwaldzoo oder bei einer Führung auf die Kastelburg, Waldkirch und auch andere Kinder kennenzulernen. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden die in dieser Zeit entstandenen Arbeiten nun in einer kleinen Ausstellung präsentiert.
Ausstellung mit von den Kindern gestalteten Schuhkisten im Gewölbekeller des Museums
Besonders die bunt gestalteten Schuhkisten zogen die Aufmerksamkeit auf sich. „Teil der Freiheit“ nannte ein Mädchen ihr Werk. Ein Junge erzählte, dass er zuerst ein Schloss in seiner Heimatstadt basteln wollte, das erschien ihm dann aber zu langweilig. Also bastelte er es so, wie er es sich in 20 Jahren vorstellt: von Lianen und anderen Schlingpflanzen überwuchert. In anderen Kisten befand sich ein Fußballplatz, ein Kinderzimmer oder kreative Fantasieorte.
Als Oberbürgermeisterstellvertreter dankte Thomas Fischer allen Beteiligten und sagte: „Hier haben die Kinder offensichtlich einige sonnige Stunden erlebt. Während dieser Zeit sind, wie man sehen kann, wunderbare Werke entstanden.“
Museumspädagogin Rita Ghobad bemerkte: „Eine Lehrerin berichtete mir, dass es schön sei, eines der Mädchen, das in der Klasse immer recht in sich gekehrt sei, hier so vergnügt zu sehen.“ Gefreut habe sie sich auch, dass sich bei Gebäck und Tee immer wieder Menschen verschiedener Länder trafen und miteinander ins Gespräch kamen. „Ich hoffe, dass wir uns auch bei anderen Gelegenheiten hier im Museum wiedersehen“, sagte Ghobad.


