Abwechslungsreiche Tagung der Vereinigung der Orgelsachverständigen in Waldkirch
Über zwei Tage hinweg tagten Orgelsachverständige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema „Selbst spielen oder Selbstspiel – Automatisierte Orgelmusik damals und heute“ im Elztalmuseum. Die Tagungsteilnehmenden erwartete ein abwechslungsreiches Programm.
Die Mitglieder des VOD waren zu ihrer Mitgliederversammlung auch nach Waldkirch gekommen
Nach der Eröffnung durch Dr. Martin Kares, 1. Vorsitzender der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschland (VOD), sprach sich Yannick Bury, MdB (CDU) für den Erhalt dieses „einzigartigen Schatzes“ an Orgeln in ganz Deutschland aus und warb für ein Bewusstsein für deren sachgerechten Erhalt und Restaurierung. Dem komme das seit 2018 aufgelegte Sonderprogramm zum Denkmalschutz nach. Damit könne nicht nur der Erhalt gesichert, sondern das Orgelspiel einer breiten Gesellschaft zugänglich gemacht werden.
Im Anschluss führte Prof. Dr. Michael Kaufmann mit einem kurzen geschichtlichen Abriss in die Automatisierung des Orgelspiels ein. Wolfgang Brommer gab für die Waldkircher Orgelstiftung einen Einblick in die Waldkircher Orgelwelt.
In einigen Impulsvorträgen behandelten die aus anderen Städten wie Hildesheim, Heilbronn oder Pforzheim angereisten Referenten Themen wie die „Probleme und Perspektiven in der Digitalisierung der analogen Kirchenmusik“. Ein Orgelkonzert in der Kirche St. Margarethen sowie die Vortragsreihe waren für die interessierte Öffentlichkeit frei zugänglich.
An den beiden weiteren Tagen ging es für die Teilnehmenden nach Freiburg und auch an den Kaiserstuhl. Neben der Besichtigung von Orgeln in verschiedenen Kirchen und anderen Institutionen ging es von Vörstetten über Niederrotweil und Eichstetten nach Nimburg zu historischen Orgeln, die vorgestellt und besichtigt wurden.


