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Nachrichten aus Denzlingen, Vörstetten und Reute

Denzlinger BürgerEnergiegenossenschaft: Erfolgreiche Generalversammlung

Ambitionierte Projekte erfordern besondere Ressourcen und Personalkapazitäten

54 Mitglieder mit zusätzlich 17 Vollmachten fanden bei äußerer Hitze den Weg in den besonders angenehm gekühlten kleinen Saal des Kultur & Bürgerhauses.

Das Bild zeigt ihn an 2.Stelle von rechts mit den Vorständen Markus Nübling und Cornelia Günter, sowie den Aufsichtsräten Markus Hollemann und Walter Ott (rechts und links).

Dort wurden sie, nach Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Markus Hollemann, sowie dessen Bericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrates in 2025, anschließend von Vorstand Markus Nübling mit Fakten zu bisherigen Investitionen informiert.  Die Bilanzsumme der DEnG ist mit über 1,5 Mio € bereits doppelt so hoch wie noch vor 6 Jahren.

Diese Ausgangslage ist auch notwendig, um die anstehenden großen Projekte zu bewältigen.Markus Nübling präsentierte daher Details zu den PV Projekten Weihermatten (2 MWp östlich vom Mauracher Hof) und entlang der B 294 (20 MWp), die in den nächsten Jahren auch mit Hilfe eines international tätigen Freiburger PV-Projektierers realisiert werden sollen.

Ganz besonderes Augenmerk wurde auf das anstehende Nahwärmenetzprojekt gelegt, zu dem auch neue Organisationselemente in Kooperation mit der Gemeinde Denzlingen zu etablieren sind und für das sogar noch zusätzliches Kapital seitens der DEnG eG erforderlich sein wird. Namensvorschläge für die notwendigen Geschäftsführerposten und Aufsichtsratsmitglieder dafür sind schon bekannt.

Bürger direkt an Investitionen in Photovoltaikanlagen mit Stromspeichern zu beteiligen, sollte eigentlich ohne Probleme durch Strom erfolgen, den etwa Mieter von einer DEnG installierten PV Anlage auf dem jeweiligen Dach beziehen („ Mieterstrom”). Leider kommt es hierbei immer wieder zu deutlichen Verzögerungen – auch durch Messstellenbetreiber.

Die Charts, die Markus Nübling aufbereitet hatte, waren so informativ und selbsterklärend, dass dazu überhaupt keine Nachfragen kamen, sondern später, bei der Entlastung des Vorstandes, intensiver Beifall durch die Mitglieder.

Nach Darstellung der Projekte und Perspektiven präsentierte Vorstand Matthias Schubien, zuständig für die Finanzen der DEnG, den Jahresabschluss mit Bilanz und G&V und anschließend den Vorschlag zur Verwendung des Jahresabschlusses. Daraus ergab sich eine Dividende von 2.5 %. Dieser Vorschlag wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen.

Die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, traditionsgemäß vorgenommen von Dietrich Elchlepp - ehemals MdB und MdEP sowie Aufsichtsrat der DEnG -, fand ebenfalls Zustimmung ohne Gegenstimmen.

Im Anschluß daran wurden einige wichtige Satzungsänderungen vorgeschlagen, die, bis auf eine Enthaltung alle einstimmig beschlossen wurden. 

Turnusmäßig wurde der Aufsichtsrat unter Leitung von Thomas Pantel, der als Vertreter von Bürgermeister Fabian Nitz auch dessen Grüße überbrachte, von der Generalversammlung neu gewählt. Zur Wahl standen alle bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrates. Die Wahl erfolgte en-bloc und ohne Gegenstimmen. Damit sind die Mitglieder des Aufsichtsrates weiterhin: Marianne Teuber, Karin Zimmermann, Markus Hollemann, Walter Ott, Michael Viesel, Wolfgang Kurz, Günter Maier-Sütterlin, Fabian Nitz, Matthias Nübling, Bernd Singer.

Bei der direkt anschließenden Aufsichtsratssitzung wurden Markus Hollemann als Vorsitzender und Walter Ott als sein Stellvertreter von den übrigen AR-Mitgliedern einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Zum Abschluss hat der Aufsichtsrat einstimmig Dr.-Ing. Ossama Dreibati für drei Jahre als Mitglied des Vorstandes bestellt. Seine Erfahrung, unter anderem in Maschinenbau und Elektrotechnik, werden der DEnG sehr helfen. Der Ingenieur und Projektentwickler komplettiert das bisherige Vorstandsteam mit Cornelia Günter, Markus Nübling und Matthias Schubien.

Text/Bild: Markus Hollemann

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