Stadt und Tierheim ziehen an einem Strang - Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer besucht gemeinsam mit der Fachverwaltung das Tierheim
. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Baden-Baden und dem Tierheim stand im Mittelpunkt eines Besuchs von Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer. Gemeinsam mit Vertretern des Veterinäramtes des Amts für Ordnung und Sicherheit informierte er sich vor Ort über die aktuelle Situation und die derzeitigen Herausforderungen.

Zum Austausch über die aktuelle Situation im Tierheim traf sich Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer mit Katja Damalis (2. Vorsitzende) und Viola Peter (1. Vorsitzende) vom Tierschutz Baden-Baden e.V.. Begleitet wurde er von Petra Kurpisz, Abteilungsleitung Öffentliche Ordnung, und Amtstierärztin Dr. Jutta Winter (v.l.n.r.).
„Das Tierheim leistet eine enorm wichtige Arbeit für unsere Stadt. Mir war wichtig, gemeinsam mit unseren Fachleuten vor Ort zu sein, zuzuhören und die Situation unmittelbar miteinander zu besprechen“, betont Krammerbauer. „Stadt und Tierheim ziehen beim Tierwohl an einem Strang. Dabei geht es darum, gemeinsam pragmatische und tragfähige Lösungen für die Tiere in unserer Stadt zu finden.“
Die gute Zusammenarbeit zeigt sich auch ganz praktisch. So unterstützt die Stadt das Tierheim bei der Vermittlung von Tieren über ihre Öffentlichkeitsarbeit und die städtischen Social-Media-Kanäle. Nach Angaben des Tierheims trägt dies zu einer erfreulich hohen Vermittlungsquote bei.
Auch die aktuelle Situation bei den Katzen und die Diskussion um eine Katzenschutzverordnung waren Gegenstand des Austauschs. Stadt und Tierheim wollen die weitere Entwicklung gemeinsam eng im Blick behalten und im regelmäßigen Austausch bleiben. Sollten sich die tatsächlichen Verhältnisse verändern und die gesetzlichen Voraussetzungen für weitere Maßnahmen vorliegen, wird die Stadt darauf entsprechend reagieren.
Die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Viola Peter, betont: „Die Situation bei den Katzen ist für uns derzeit zu bewältigen und insgesamt im Griff. Natürlich würden uns zusätzliche räumliche Möglichkeiten durch den geplanten Erweiterungsbau helfen, um zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Unabhängig von der Diskussion über eine Katzenschutzverordnung ist aber wichtig festzuhalten: Wir können die aktuelle Situation gemeinsam mit der Stadt gut bewältigen und stehen hierzu in einem engen und guten Austausch.“
Auch über die aktuelle Situation hinaus wollen Stadt und Tierheim ihre enge Zusammenarbeit fortsetzen. „Nicht in jeder Einzelfrage müssen alle Beteiligten dieselbe Einschätzung haben.“, so Krammerbauer. „Entscheidend ist, dass wir miteinander sprechen. Das funktioniert mit dem Tierheim sehr gut. Diesen direkten und vertrauensvollen Weg wollen wir gemeinsam fortsetzen.“


