„Geh(t) doch“: Stadt wirbt für sicheren Schulweg
Zum neuen Schuljahr setzt die Stadt Baden-Baden ein deutliches Zeichen für mehr Verkehrssicherheit rund um die Schulen. Im Rahmen der landesweiten Kampagne „Geh(t) doch“ wurden am Montag Banner an der Vincenti-Grundschule sowie der Grundschule Baden-Oos angebracht.

Sicherheit im Fokus: Bei der Anbringung des „Geh(t) doch“-Banners an der Vincenti-Grundschule (von links nach rechts): Alexander Ziola (Schulleiter Vincenti-Grundschule), Petra Heuber (Leiterin Amt für Kultur, Bildung und Sport), Stefanie Weber (Verkehrswacht Baden-Baden e. V.), Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer und Petra Kurpisz (Leiterin Abteilung Öffentliche Ordnung).
Begleitet wurde die Aktion unter anderem von Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer und dem Gemeindlichen Vollzugsdienst (GVD).
Die Kampagne richtet sich insbesondere an Eltern: Das sogenannte „Elterntaxi“ führt häufig zu hohem Verkehrsaufkommen und gefährlichen Situationen durch falsch abgestellte Fahrzeuge direkt vor den Schuleingängen. Ziel der Stadt ist es, Kindern einen sicheren Schulweg zu ermöglichen und sie darin zu bestärken, diesen selbstständig zu Fuß zurückzulegen. „Der Schulweg soll ein sicherer Ort sein, an dem Kinder eigenständig und ohne Gefahr ankommen. Dafür brauchen wir die Rücksicht aller Verkehrsteilnehmenden – insbesondere auch der Eltern“, betont Krammerbauer.
Vor Ort waren neben Schulleiter Alexander Ziola von der Vincenti-Grundschule und Stefanie Weber von der Kreisverkehrswacht Baden-Baden e. V. auch Petra Kurpisz, Leiterin der Abteilung Öffentliche Ordnung, und Petra Heuber-Sänger, Leiterin des Amts für Kultur, Bildung und Sport. Damit wurde zugleich die Zusammenarbeit von Verwaltung und Schulen bei der Verkehrssicherheit rund um die Bildungseinrichtungen deutlich.
Parallel zur Banneraktion verstärkt der GVD seine Präsenz an bekannten Brennpunkten. Neben der Vincenti-Grundschule stehen insbesondere die Klosterschule vom Heiligen Grab und das Gymnasium Hohenbaden im Fokus. Die Einsatzkräfte kontrollieren Halt- und Parkverstöße sowie die Vorschriften zur Beförderung von Kindern im Auto. Information und Sensibilisierung stehen dabei im Vordergrund; schwerwiegende Verstöße werden jedoch geahndet. Zusätzlich kommt ein Enforcement-Trailer zur Geschwindigkeitsüberwachung im Umfeld der Schulen zum Einsatz. Die Stadt wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und dabei offen für alternative Lösungsansätze und neue Optionen bleiben. Mit Aufklärung und Kontrollen soll dazu beigetragen werden, gefährliche Situationen rund um die Schulen dauerhaft zu reduzieren.


