Grenzen neu denken – wenn die Region verbindet statt trennt

Region im Blick on Tour live vor Ort beim Netzwerkabend „Blickpunkt starkes Netzwerk“ bei WeberHaus in Rheinau-Linx
Am Donnerstag, den 5. März, war „Region im Blick on Tour“ live beim Netzwerkabend „Blickpunkt starkes Netzwerk“ in der WeberHaus World of Living in Rheinau-Linx.
Unter dem Leitgedanken „Grenzen neu denken – gemeinsam Kultur und Wirtschaft erleben“ geht es um die Frage, wie unsere Grenzregion über Länder-, Sprach- und Branchengrenzen hinweg noch enger zusammenarbeiten kann. In dieser Folge hörst du drei Perspektiven auf den Abend – aus Bildung und Weiterbildung, aus einer ganz praktischen Business-Twin-Erfahrung und aus Unternehmertum samt IHK-Blick.
Der Abend stand ganz im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: Was braucht es, damit aus guter Idee echte Praxis wird – und wo hakt es noch? Gemeinsam mit Partnern wie IHK Südlicher Oberrhein und der CCI Alsace Eurométropole wurde diskutiert, welche Chancen in der Grenzregion liegen, wie Synergien entstehen können und warum es manchmal weniger am Willen als an Unsicherheiten, Ängsten oder fehlender Basisarbeit scheitert.
Im ersten Statement geht es um die Perspektive aus Bildung, Weiterbildung und Fachkräftesicherung: Es wird deutlich, wie wichtig Aufklärung, interkulturelles Lernen und echtes „Voneinander profitieren“ sind – ohne der jeweils anderen Seite die eigene Kultur überstülpen zu wollen. Themen wie kulturelle Unterschiede im Arbeitsalltag, Teamarbeit über Ländergrenzen hinweg und die Frage, wie wir Offenheit im Miteinander stärker leben, ziehen sich als roter Faden durch dieses Gespräch.
Danach wird es ganz konkret mit dem Projekt **Business Twin: **Eine frische grenzüberschreitende Partnerschaft zeigt, wie Austausch im Alltag funktionieren kann – mit regelmäßigen Meetings, gegenseitiger Unterstützung und dem Mut, einfach mal anzufangen, statt alles perfekt planen zu wollen. Hier kommen auch echte Hürden auf den Tisch, vor allem Sprachbarrieren – und gleichzeitig die Motivation, dranzubleiben, Kontakte zu pflegen und aus Begegnung Schritt für Schritt Zusammenarbeit wachsen zu lassen.
Zum Abschluss folgt der Blick aus Unternehmertum und IHK: Es geht um Potenziale, aber auch um handfeste Bremsen wie Bürokratie, unterschiedliche Rahmenbedingungen und den Wunsch nach echter Freizügigkeit im wirtschaftlichen Alltag. Gleichzeitig wird klar, warum solche Abende so wertvoll sind: weil sie Verbindungen schaffen, Perspektiven öffnen und genau die Gespräche starten, aus denen später konkrete Kooperation entsteht.