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Künstler mit Weltniveau

Einen Tag vor Heilig Abend begeisterten Marc Marshall und René Krömer mit ihrem Weihnachtskonzert das Publikum im Kurhaus von Bad Herrenalb.

Trotz strengen 2G-Plus Vorgaben war das Konzert mit nur begrenzter Kapazität, also einer eingeschränkten Besucherzahl sehr gut besucht. „Ich habe mich spontan entschlossen nach Bad Herrenalb zu fahren“, so Saskia Gick. Als Marshall Fan hat sie eine Anreise von 160 Kilometern auf sich genommen, um spricht beim Erwerb der Eintrittskarte von einem „Glücksfall“. „Über ein Jahr lang waren Konzertbühnen für die Öffentlichkeit geschlossen und da nur nur maximal 50 Prozent der Plätze besetzt werden dürfen, war es für mich ein besonderes Glück spontan eine Karte zu bekommen“, sagt die Musikliebhaberin, die selbst eine klassische Gesangausbildung genossen hat. Begeistert schwärmt sie von dem „Künstler mit Weltniveau“, der eine Konzerttournee auf die Beine gestellt hat, die nicht nur in Kirchen, sondern auch in Kursälen zu erleben ist.

Marc Marshall begeistert

Sabine Zoller

Trotz strengen 2G-Plus Vorgaben war das Konzert mit nur begrenzter Kapazität, also einer eingeschränkten Besucherzahl sehr gut besucht. „Ich habe mich spontan entschlossen nach Bad Herrenalb zu fahren“, so Saskia Gick. Als Marshall Fan hat sie eine Anreise von 160 Kilometern auf sich genommen, um spricht beim Erwerb der Eintrittskarte von einem „Glücksfall“. „Über ein Jahr lang waren Konzertbühnen für die Öffentlichkeit geschlossen und da nur nur maximal 50 Prozent der Plätze besetzt werden dürfen, war es für mich ein besonderes Glück spontan eine Karte zu bekommen“, sagt die Musikliebhaberin, die selbst eine klassische Gesangausbildung genossen hat. Begeistert schwärmt sie von dem „Künstler mit Weltniveau“, der eine Konzerttournee auf die Beine gestellt hat, die nicht nur in Kirchen, sondern auch in Kursälen zu erleben ist.

Marc Marshall musiziert mit Pianist René Krömer

Sabine Zoller

„Wir danken ihnen, in diesen Zeiten aus dem Haus zu gehen, um zu unserm Konzert zu kommen, denn das ist nicht selbstverständlich“, eröffnet Marshall das Konzert. Der Sänger und Entertainer, der seit über 50 Jahren auf der Bühne steht und den direkten, emotionalen Austausch mit dem Publikum sucht und genießt, versteht sich dabei als Impulsgeber und Mutmacher, um die „Bedeutsamkeit von Kultur in den Fokus zu rücken.“ Und das begeistert das Publikum. „Man lechzt geradezu danach wieder einmal etwas kulturelles zu machen“ so Erika Seitz, die mit ihrer Freundin Petra Bonath gekommen ist, um sich auch in ungewöhnlichen Zeit auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen zu lassen.
Symbolträchtig eröffnete Marshall das Konzert mit einem der populärsten Weihnachtslieder „Maria durch ein Dornwald ging“. Das Lied von Dornen, die Rosen treiben als Maria mit dem Kind unter ihrem Herzen durch den Wald ging, stimmte ein auf ein Konzert, das unter der Überschrift „Liebe, Frieden und Respekt“ die nach eigenen Aussagen „unverzichtbaren Werte“ des Künstlers nach außen tragen. Marshall, der zudem als Moderator nicht mit Anekdoten aus der Kindheit geizte und sogar das Rezept zu „Butter Backes“, den Weihnachtsplätzchen seiner Mutter, verkündet, ist für Astrid Pokorski aus dem Elsass der perfekte Entertainer, der mit raumgreifender Stimme das Publikum ohne Mikrofon erreicht. Begleitet von René Krömer am Flügel, der als Komponist auch für Udo Jürgens Texte geschrieben hat, begeistert Marshall zudem mit individuellen Interpretationen und erntet für „Imagine“, einem Lied, das bereits Millionen von Menschen in schwierigen Zeiten inspiriert und getröstet hat, tosenden Applaus.

Applaus für Hannah Mannherz

Sabine Zoller

Für sein Konzert in Bad Herrenalb hatte Marc Marshall zudem die erst neunzehnjährige Hannah Mannherz aus Bruchsal eingeladen um ihre eigene Komposition am Flügel zu präsentieren und gemeinsam mit ihm im Duett zu singen. Dann wechselte René Krömer am Flügel zu schnelleren Stücken und Marshall präsentierte musikalische Medleys die das Publikum in allen Welt entführten. „Er bekommt einfach alles hin, egal mit welchem Genre“, lacht Saskia Gick und klatscht eifrig in die Hände. „Er schafft es Menschen zu berühren und egal ob bei Klassik, Jazz, oder Blues.“ Nach einer besonders klangvollen Zugabe verneigten sich René Krömer und Marc Marshall nach einem gelungenen Konzert vor einem begeisterten Publikum, in dem auch Mathis Krömer (13) saß, der eigens aus der Eifel angereist war, um das Konzert von seine Onkel René Krömer zu erleben

Der jüngste im Publikum war Mathis Krömer (13), der eigens aus der Eifel angereist war, um das Konzert von seine Onkel René Krömer zu erleben.

Sabine Zoller

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