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Nachrichten aus Kunst & Kultur

1.Platz für Burkheimer Künstlerin Cordula Kitiratschky bei internationalem Cartoon Wettbewerb in Hilden

Das Haus Hildener Künstler hat bereits zum siebten Mal einen internationalen Cartoon-Wettbewerb ins Leben gerufen, der sich von bescheidenen Anfängen zu einem renommierten Ereignis entwickelt hat. Dieses Jahr haben sich über 1000 Künstler beworben, und mehr als 350 Cartoonisten aus über 40 Nationen sind dem Wettbewerbsaufruf gefolgt.

Die unabhängige Jury, bestehend aus sechs Mitgliedern, stand vor der gewaltigen Aufgabe, aus einer Vielzahl von Werken, die eine breite Palette an künstlerischen Ausdrucksformen aufweisen, eine Auswahl zu treffen. Die in den Cartoons behandelten Themen spiegeln globale Sorgen wider, darunter Kriege, Friedensmangel, Menschenrechtsverletzungen, Hunger, Umweltzerstörung, die Furcht vor künstlicher Intelligenz, aber auch alltägliche Beziehungsprobleme und Missverständnisse.

Es ist besonders bemerkenswert, dass zahlreiche Teilnehmer aus autoritären Staaten den Mut aufbrachten, ihre Arbeiten einzureichen, obwohl sie dadurch Gefahr laufen, Verfolgung und Sanktionen ausgesetzt zu sein.

Aus der Gesamtheit der Einreichungen wählte die Jury 95 Werke für die Ausstellung aus und kürte schließlich ein Siegerbild zur Prämierung. Nachdem beim letzten Mal ein spanischer Beitrag gewann, fiel die Wahl dieses Jahr auf das Werk "plötzlich" von Cordula Kitiratschky aus Burkheim am Kaiserstuhl.

Die Preisverleihung fand im Rahmen der Vernissage am 12. April  in Hilden statt, bei der Bürgermeister Dr. Claus Pommer der aus Burkheim anreisenden Künstlerin persönlich den Preis und die Urkunde überreicht hat. Besucher hatten zudem die Gelegenheit, mit Frau Kitiratschky ins Gespräch zu kommen. 

Quelle: Horst Thiele

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