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Zoo von Amnéville: positive Jahresbilanz 2025 und Neuheiten im 40. Jubiläumsjahr

Deutlicher Anstieg der Besucher*innen aus den Nachbarländern

Der Zoo von Amnéville blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Das hohe Besucheraufkommen aus den Vorjahren konnte gehalten werden: 412.000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr den lothringischen Zoo, der mit rund 40% den bisher größten Anteil an Besucher*innen aus dem benachbarten Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg verzeichnete.

Frisch geborene Luchse

© Zoo von Amnéville

Das ist ein Anstieg von 25% im Vergleich zum Vorjahr.
Auch das Lichterfestival „Luminescences“, das zum vierten Mal in Folge mit Beginn der dunklen Jahreszeit stattfand, war ein großer Erfolg und zog über 130.000 Besucher*innen aus der Region und darüber hinaus an. Laut einer Umfrage bewerteten rund 60% der wiederkehrenden Gäste die vierte Ausgabe als die bisher beste. Der Zoo feiert dieses Jahr sein 40. Jubiläum und verspricht zur neuen Saison einige Höhepunkte und Neuheiten.

Tierische Neuzugänge seit Anfang des Jahres Nach mehreren Geburten Ende 2025 – insbesondere bei den Luchsen und Pinguinen – hat der Zoo von Amnéville seit Jahresbeginn zahlreiche neue Tierarten aufgenommen, die den Bestand erweitern und die Biodiversität des Parks weiter stärken.

Mit dem Neuzugang eines Siamang-Weibchens freut sich das bereits vorhandene Männchen über Gesellschaft. Die beiden Menschenaffen sind seit ein paar Monaten ein Paar.
Hoffnung auf Familiennachwuchs gibt es zudem bei den Rotpandas, nachdem ein neu eingezogener männlicher Rotpanda um das Weibchen wirbt. Zuwachs gab es auch bei den Seelöwen: Hier hat ein männliches Jungtier aus Kalifornien ein neues Zuhause im Zoo von Amnéville gefunden. Und bei den Elefanten zeigt sich Elefantenkuh Inga sehr angetan von der neuen Elefantendame, die Anfang des Jahres aus dem Zoo Basel nach Amnéville kam. Nicht zuletzt ist mit einem jungen Mhorr-Gazellenbock aus dem Zoo Madrid eine weltweit stark bedrohte Tierart eingezogen.

Für die kommenden Monate sind weitere bedeutende Zugänge angekündigt, darunter ein Jaguar und ein Binturong (bärenartige Raubtierart). Die zahlreichen Neuzugänge sind Folge der Wiederaufnahme des Zoos von Amnéville in die Europäische Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) im Jahr 2022, die den Fokus auf Artenschutz, Zuchtprogramme und internationale Zusammenarbeit weiter gestärkt hat.

Rotpanda

© Zoo von Amnéville

Höhepunkte und neue Serviceangebote der neuen Saison
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr kehrt der Dinosaurierwald „Jurassic Expedition“, der während der Laufzeit von Luminescences geschlossen war, nun mit erweitertem Angebot zurück. Auf einem Rundweg durch den Wald begeben sich die Besucher*innen auf eine Reise durch die verschiedenen Dino-Epochen, entlang an 67 lebensgroßen, nachgebildeten Urzeittieren. Mehrsprachige Infotafeln säumen den Weg durch den „Wald der Dinosaurier“.

Ergänzt wird die Entdeckertour durch das interaktive „Jurassic Kids Camp“, einen speziell für Kinder gestalteten Bereich. Dort erwarten die kleinen Zoogäste eine Ausgrabungszone für angehende Paläontologen, verschiedene Spiel- und Tobebereiche wie die Dino-Rides sowie die „Jurassic Bar“, in der die ganze Familie entspannen kann.

Neu ist, dass der Zoo ab dieser Saison kostenlose Dino-Führungen anbietet (die Termine werden kurzfristig auf der neu bearbeiteten Website des Zoos angezeigt) und Jurassic Expedition auch für Kindergeburtstage reserviert werden kann. Die „Jurassic Night“, ein abendlicher Zoorundgang für jugendliche Dino-Fans (11–15 Jahre), wird ebenfalls in dieser Saison angeboten. Ausgestattet mit Taschenlampen entdecken die Teilnehmenden die Urgiganten in einer bewusst gruselig inszenierten Kulisse.

Weitere Neuheit beim Serviceangebot: Seit kurzem können Zoogäste bei Bedarf Kinderwagen oder E-Scooter für ihren Besuch im Zoo gegen eine Leihgebühr ausleihen. Das Angebot wird von unterschiedlichsten Personenkreisen genutzt, von jungen Paaren ebenso wie von Senior*innen, schwangeren Frauen oder verletzten oder in der Mobilität eingeschränkten Personen.

Ausblick zum 40-jährigen Bestehen: mehrere Aktionen geplant
Die positive Bilanz zeigt, dass sich der Zoo von Amnévile in den letzten Jahren in der Region und Zoolandschaft etabliert hat. Während die Zukunft noch vor einigen Jahren ungewiss war, sei es dem Zoo seit seiner Übernahme im Jahr 2020 und nach Bewältigung der Corona-Pandemie gelungen, sich neu aufzustellen, neu zu erfinden und umzugestalten. Das bekräftigt auch Zoodirektorin Albane Pillaire: „Wir sind sehr stolz, was wir in den letzten Jahren geleistet haben!“

Zum Jubiläum möchten sie und ihr Team aber nicht nur zurückschauen: „Wir möchten unsere heutige Arbeit und unsere Aufgaben in den Mittelpunkt der Saison stellen und sie mit unseren Besucher*innen teilen. Das ganze Jahr über bieten wir daher verschiedene Veranstaltungen an, die einen Blick hinter die Kulissen erlauben, beispielsweise in den Bereichen der Bildungsarbeit rund um Natur und Tiere, dem Artenschutz oder der Forschung, denn moderne Zoos sind heute wichtige Botschafter für Tier-, Klima- und Naturschutz!“; so Albane Pillaire. Mit einer neuen Ausstellung, die im Jubiläumsmonat Juni lanciert wird, möchte der Zoo noch mehr Menschen für diese wichtigen Themen sensibilisieren.

Praktische Informationen:
Der reguläre Eintritt zum Zoo beträgt 34€ für Erwachsene und 29€ für Kinder bis 11 Jahre (oder 31€ /26 € für datierte Tickets). Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt. Für Kindergarten- und Schulgruppen gibt es ermäßigte Gruppentarife ab 20 Personen.

Kontakt Zoo d‘Amnéville

Zoo d’Amnéville | Kenza Mellul

1 rue du tigre, F-57360 Amnéville.

Tel. +33 (0) 7 77 85 85 56 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

https://zoo-amneville.com/de

Text/Bilder: Zoo von Amnéville

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