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Die Jahresabschlussveranstaltung der Volksbank Lahr im Europa Park in Rust

Die Jahresabschlussveranstaltung der Volksbank Lahr stand unter dem Motto „Vielfalt, Führung, Miteinander“ und bot den Gästen einen abwechslungsreichen und inspirierenden Abend. Christian Streich, einer der bekanntesten und authentischsten Trainer des deutschen Fußballs, sprach darüber, wie Vielfalt und unterschiedliche Persönlichkeiten ein Team stärken und zu gemeinsamen Erfolgen führen können. Die Moderation des Abends übernahm souverän Markus Knoll.

Christian Streich

Herr Peter Rottenecker begrüßte die Gäste herzlich und bedankte sich für deren Vertrauen und Treue zur Volksbank Lahr. Er hob hervor, wie wichtig es sei, in der oft hektischen und herausfordernden Zeit innezuhalten, gemeinsam zur Ruhe zu kommen und einen besinnlichen Abend zu genießen. Die Veranstaltung fand erneut in Kooperation mit der Kirche im Europa-Park und den Seelsorgern des Parks statt, was dem Abend eine besondere Note verlieh.

Im Rückblick auf das Jahr 2025 betonte Herr Rottenecker die Herausforderungen, die durch geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und gesellschaftliche Veränderungen geprägt waren. Dennoch zeigte sich die Volksbank Lahr als verlässlicher Partner für ihre Kunden und Mitglieder. Sie begleitete diese bei schwierigen Entscheidungen, nutzte gemeinsam Chancen und bewies, dass Werte wie Nähe, Verantwortung und partnerschaftliches Handeln auch in turbulenten Zeiten Bestand haben.

Die Volksbank Lahr sieht es als ihre Aufgabe, in der Region noch stärker zusammenzuwachsen und die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Sie möchte nicht nur als Finanzdienstleister, sondern auch als Ansprechpartner und Vertrauensperson in allen Lebenslagen wahrgenommen werden. Mit ihrer genossenschaftlichen Stärke und dem gemeinsamen Wir-Gefühl blickt die Volksbank optimistisch auf das kommende Jahr 2026 und erwartet trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein solides Ergebnis

Peter Rottenecker – Vorstandsvorsitzender der Volksbank Lahr eG

Christian Streich hob im Interview die zentrale Bedeutung von Respekt, Zuhören und Ehrlichkeit hervor. Ein offener und fairer Austausch sei essenziell, auch bei unterschiedlichen Meinungen. Menschen sollten nicht auf Rollen oder Funktionen reduziert werden, sondern als individuelle Persönlichkeiten wahrgenommen werden. Offenheit und gegenseitige Wertschätzung sind entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und Vielfalt als Stärke zu nutzen,sei es im Profifußball, in Unternehmen oder in der Gesellschaft. Das Miteinander wurde dabei als Schlüsselfaktor betont, um in einer vielfältigen Welt erfolgreich zusammenzuarbeiten.

Er schilderte, wie bereichernd es für ihn war, den Spielern zuzuhören und ihre Perspektiven einzubeziehen. Ehrlichkeit spielte dabei eine Schlüsselrolle: Streich teilte seinen Spielern offen mit, was er an ihnen schätzte und wo er Verbesserungspotenzial sah. Auch wenn diese Offenheit manchmal als "zu ehrlich" empfunden wurde, führte sie langfristig zu einem starken Vertrauensverhältnis. Dieses Vertrauen war entscheidend dafür, Konflikte konstruktiv zu lösen und gemeinsame Ziele zu erreichen.

Streich betonte zudem die enorme Professionalität im heutigen Fußball. Die Spieler seien hochdiszipliniert und bereiteten sich mit umfassenden Maßnahmen wie osteopathischen und neurologischen Trainings auf ihre Einsätze vor. Gleichzeitig schilderte er, wie eingeschränkt die Bewegungsfreiheit der Spieler in der Öffentlichkeit oft ist, da sie ständig im Fokus der Aufmerksamkeit stehen.Streich zeigte Verständnis für die Herausforderungen, mit denen Profifußballer in Bezug auf ihre Privatsphäre konfrontiert sind, und äußerte Respekt für ihre Disziplin und Belastbarkeit.

Christian Streich und Markus Knoll

Abschließend unterstrich Streich noch einmal, dass Wertschätzung, Ehrlichkeit und Vertrauen die Basis für ein starkes Miteinander bilden, sowohl im Sport als auch in anderen Lebensbereichen und letztlich zum Erfolg führen kann.

Im Anschluss an das Interview nahm sich Christian Streich bewusst Zeit für einen offenen Austausch mit den Anwesenden. In persönlichen Gesprächen ging er auf individuelle Fragen und Gedanken ein, hörte aufmerksam zu und zeigte damit, wie wichtig ihm der direkte Dialog und das gegenseitige Verständnis sind.

Text/Bilder: Region im Blick /DB

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