Zweites Herzkatheterlabor im Dreiland-Klinikum Lörrach erweitert das Therapieangebot und stärkt die Versorgungssicherheit
Das Dreiland-Klinikum hat einen weiteren Meilenstein beim Ausbau seines Herz-Kreislauf-Zentrums erreicht. Mit der Inbetriebnahme eines zweiten Herzkatheterlabors erweitert die Klinik ihr diagnostisches und interventionelles Behandlungsspektrum und erhöht zugleich die Versorgungssicherheit für Herzpatientinnen und Herzpatienten in der Region.

PD Dr. Michal Droppa (Chefarzt), Dr. Osama Risha (Oberarzt), Dr. Frank Spillmann (Leitender Oberarzt und Stellv. Chefarzt), Jingru Guan (Assistenzpersonal), Arsen Plaku (Assistenzpersonal), Dr. Carlo-Federico Fichera (Oberarzt) und Mohamed Hemida (Praxisanleiter).
Herzstück der neuen Anlage ist das hochmoderne Angiographiesystem ARTIS icono.vision von Siemens Healthineers. Bereits vor dem Umzug auf den Gesundheitscampus Lörrach gehört das Dreiland-Klinikum damit zu den Kliniken mit modernster Herzkathetertechnologie in Deutschland. Zugleich schafft das Haus die infrastrukturellen Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der interventionellen Herzmedizin in der Region.
Mit der Investition im siebenstelligen Eurobereich stärkt das Dreiland-Klinikum seine Rolle als leistungsfähiges Zentrum für die Behandlung von Herz-, Lungen- und Gefäßerkrankungen. Vor allem profitieren Patientinnen und Patienten von einer deutlich höheren Versorgungssicherheit: „Mit dem zweiten Herzkatheterlabor schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass auch während komplexer Eingriffe jederzeit ein Herzkatheterlabor für Notfälle zur Verfügung steht“, erläutert Udo Lavendel, Vorsitzender der Geschäftsführung des Dreiland-Klinikums. Gerade bei einem akuten Herzinfarkt, bei dem jede Minute über den Behandlungserfolg entscheidet, ist dies ein entscheidender Vorteil.
Das neue Herzkatheterlabor ermöglicht die Behandlung eines deutlich erweiterten Spektrums kardiologischer Erkrankungen. Neben komplexen Koronarinterventionen können hier Herzschrittmacher implantiert werden. Künftig wird das Labor zudem für die interventionelle Behandlung von Herzrhythmusstörungen genutzt und baut so das medizinische Leistungsspektrum des Dreiland-Klinikums weiter aus.
Für die hohe Präzision komplexer Eingriffe sorgt das Angiographiesystem ARTIS icono.vision von Siemens Healthineers. Es kombiniert eine außergewöhnlich hohe Bildqualität mit einer möglichst geringen Strahlenbelastung. Moderne Bildverarbeitungstechnologien liefern selbst bei schwierigen anatomischen Verhältnissen hochauflösende Darstellungen der Herzkranzgefäße und unterstützen die Ärztinnen und Ärzte bei der präzisen Durchführung komplexer Eingriffe. Gleichzeitig sorgen intelligente Dosismanagement-Technologien dafür, dass die Strahlenexposition für Patientinnen, Patienten und medizinisches Personal konsequent auf das notwendige Minimum reduziert wird. Innovative Navigations- und Visualisierungsfunktionen unterstützen darüber hinaus die Planung und Durchführung komplexer Interventionen und können dazu beitragen, den Einsatz von Kontrastmitteln zu reduzieren.
„Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das zweite Herzkatheterlabor vor allem mehr Sicherheit und schnellere Behandlungsmöglichkeiten“, sagt PD Dr. Michal Droppa, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Intensivmedizin. „Die hervorragende Bildqualität des neuen Systems unterstützt uns auch bei komplexen Eingriffen mit hoher Präzision. Gleichzeitig gewinnen wir die notwendige Flexibilität, um jederzeit einen Herzkatheterplatz für akute Notfälle bereitzuhalten.“
Das Herz-Kreislauf-Zentrum des Dreiland-Klinikums versorgt Patientinnen und Patienten mit Herz-, Lungen- und Gefäßerkrankungen. Es vereint die Bereiche Konservative Kardiologie, Interventionelle Kardiologie und Pneumologie unter einem Dach. Mit dem zweiten Herzkatheterlabor können elektive Eingriffe und Notfallbehandlungen künftig deutlich flexibler parallel organisiert werden. Das verkürzt Wartezeiten, erhöht die Behandlungskapazitäten und stellt sicher, dass für zeitkritische Notfälle jederzeit die notwendige Infrastruktur bereitsteht. „Diese Investition ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Gesundheitscampus Lörrach“, betont Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer, Klinischer Geschäftsführer des Dreiland-Klinikums. „Sie schafft zusätzliche Kapazitäten und stärkt die Versorgungssicherheit der Menschen in unserer Region. Dass wir diese Technologie bereits vor dem Umzug in Betrieb nehmen, zeigt, dass wir den medizinischen Transformationsprozess konsequent vorantreiben.“
Bereits heute werden im Dreiland-Klinikum jährlich rund 2.000 Herzkatheteruntersuchungen durchgeführt. Mit den erweiterten Kapazitäten, dem Ausbau interventioneller Verfahren und der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Herz-Kreislauf-Zentrums rechnet die Klinik mittelfristig mit einem deutlichen Anstieg der Behandlungszahlen. Die Inbetriebnahme des zweiten Herzkatheterlabors ist damit weit mehr als eine technische Erweiterung. Sie verbessert die Versorgung von Herzpatientinnen und Herzpatienten bereits heute spürbar und schafft gleichzeitig die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des Herz-Kreislauf-Zentrums auf dem Gesundheitscampus Lörrach. Für die Menschen in der Region bedeutet dies mehr Versorgungssicherheit, kürzere Wege und Zugang zu einer modernen interventionellen Herzmedizin, die innovative Medizintechnik mit hoher fachlicher Kompetenz verbindet.


