Moderne radiologische Herzdiagnostik als Leistung für alle Patientinnen und Patienten
Gute Nachricht für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen: Die Computertomographie der Herzkranzgefäße (Kardio-CT) zum Ausschluss einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) wurde in den Katalog vertragsärztlicher Leistungen aufgenommen.
Patient und MTR im CT-Raum des IBID
Damit können nun nicht mehr nur Privatversicherte, sondern auch gesetzlich Krankenversicherte diese bildgebende High-Tech-Herzdiagnostik in Anspruch nehmen.
Bereits seit November letzten Jahres bietet das Institut für Bildgebende Diagnostik (IBID) in enger Kooperation mit dem Ev. Diakoniekrankenhaus als erste niedergelassene KV-Praxis in Freiburg diese Untersuchung allen Patient*innen im Raum Südbaden an. Von der Untersuchung profitieren in erster Linie Patient*innen mit einem mittleren Risiko für eine KHK, welche durch Verengungen an den Herzkranzgefäßen einen Herzinfarkt verursachen kann – die nach wie vor führende Ursache für Krankenhausaufenthalte und Todesfälle in Deutschland. Die Kardio-CT bedarf einiger Vorbereitungen, der Untersuchungstermin dauert insgesamt ca. 1,5 bis 2 Stunden.
Perfekte Zusammenarbeit (vlnr.): Stefan Schemel (Siemens Healthineers), Dr. Sebastian Berg (Leiter der Herzdiagnostik im IBID), Dr. Philipp Krause (Praxisinhaber des IBID), Michael Decker (Verwaltungsdirektor des Diakoniekrankenhauses).
Im Oktober 2025 erfolgte die aufwändige Installation eines neuen, modernen Computertomographen der Firma Siemens Healthineers in den Räumlichkeiten des IBID im EG des Ev. Diakoniekrankenhauses in Freiburg Landwasser. Diese neueste CT-Generation ermöglicht mit KI-gestützter Software unter kontinuierlichem Herzschlag hoch aussagekräftige Aufnahmen der Herzkranzgefäße und damit eine präzise Darstellung von Verkalkungen und Verengungen. So kann das individuelle Risiko für einen Herzinfarkt ermittelt werden, um ggf. frühzeitig präventive Maßnahmen in die Wege leiten zu können.