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Auszeichnung für Kindertraumatologie:

Dr. Tarik Jamaan erhält das Zertifikat „Kinder- und Jugendtraumatologie“

Dr. med. Tarik Jamaan, Oberarzt und Stellvertreter des Chefarztes der Abteilung für Kinderchirurgie und Spezielle Kinder- und Jugendurologie am St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach, hat das Zertifikat „Kinder- und Jugendtraumatologie“ erhalten.

St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach

Mit dieser Qualifikation wird eine besondere Spezialisierung in der Behandlung von Verletzungen im Kindes- und Jugendalter bestätigt – ein Qualitätsmerkmal, das deutschlandweit nur vergleichsweise wenige Ärztinnen und Ärzte vorweisen können.

Das Zertifikat „Kinder- und Jugendtraumatologie“ ist eine strukturierte Zusatzqualifikation für Ärztinnen und Ärzte, die sich auf die Versorgung verletzter Kinder spezialisiert haben. Es wird gemeinsam von der Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und der Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) vergeben. Beide Fachgesellschaften haben hierfür die Zertifikatsreihe „Kindertraumatologie“ (KTC) entwickelt, die eine vertiefte Weiterbildung in Diagnostik und Therapie von Verletzungen im Wachstumsalter umfasst. „Dr. Jamaan widmet sich der Kindertraumatologie mit großer Leidenschaft und außergewöhnlichem Engagement“, betont Dr. med. Tobias Berberich, Chefarzt der Abteilung für Kinderchirurgie und Spezielle Kinder- und Jugendurologie am St. Elisabethen-Krankenhaus. „Gerade bei Kindern ist eine präzise Diagnosestellung entscheidend, um ihnen gerecht zu werden. Häufig gilt: Weniger Therapie ist mehr. Die Kunst besteht darin, genau zu erkennen, wann ein Eingriff notwendig ist – und wann nicht. Das Zertifikat unterstreicht die hohe fachliche Kompetenz von Dr. Jamaan in einem Bereich, der besondere Erfahrung und Sensibilität erfordert“, erläutert der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Tilman Humpl.

Dr. med. Tarik Jamaan

Kliniken des Landkreises Lörrach

Dr. Tarik Jamaan ist bereits seit 2009 als Facharzt für Kinderchirurgie am St. Elisabethen-Krankenhaus tätig. Seine Facharztausbildung absolvierte er an der Universitätsklinik Freiburg, sein Studium der Humanmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Zu seinen klinischen Schwerpunkten zählen die Kindertraumatologie mit der Behandlung von Unfällen und Knochenbrüchen, die allgemeine Kinderchirurgie sowie viszeralchirurgische Eingriffe. Darüber hinaus gehören minimalinvasive Verfahren, die Behandlung angeborener Fehlbildungen der Verdauungsorgane sowie chirurgische Therapien bei Darmtransportstörungen zu seinem Tätigkeitsspektrum.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen
Dabei gilt ein Grundprinzip der modernen Kindermedizin: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Erkrankungen und Verletzungen im Wachstumsalter erfordern spezielle Erfahrung, angepasste Behandlungskonzepte und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Am St. Elisabethen-Krankenhaus steht für die Versorgung junger Patientinnen und Patienten ein hochspezialisiertes Netzwerk bereit: Kinderchirurgie, Kinderanästhesie, Kinderkrankenpflege sowie Kinderradiologie arbeiten eng zusammen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine präzise Diagnostik und eine Therapie, die konsequent auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern abgestimmt ist. Die Kinder- und Jugendtraumatologie nimmt dabei eine zentrale Stellung ein. Knochen, Gelenke und Weichteile befinden sich im Kindes- und Jugendalter noch im Wachstum. Fehlbehandlungen oder unzureichende Diagnosen können daher langfristige Folgen wie Wachstumsstörungen oder funktionelle Einschränkungen nach sich ziehen. Umso wichtiger ist eine spezialisierte Expertise, die sowohl medizinisches Fachwissen als auch Erfahrung im Umgang mit jungen Patientinnen und Patienten vereint.

Eltern-Kind-Zentrum
Die Kinderchirurgie des St. Elisabethen-Krankenhauses wird im Dreiland-Klinikum in das neue Eltern-Kind-Zentrum eingebettet und bietet ein breites medizinisches Spektrum –von viszeralchirurgischen Eingriffen über traumatologische und urologische Operationen bis hin zu orthopädischen Behandlungen. Schon heute deckt die Abteilung im St. Elisabethen-Krankenhaus das gesamte Spektrum der Kinder- und Jugendtraumatologie ab – von Schnittwunden, Prellungen und Weichteilverletzungen über Sehnen- und Gelenkverletzungen bis hin zu Knochenbrüchen und komplexen Unfallverletzungen. Diagnostik und Therapie orientieren sich dabei konsequent an den aktuellen medizinischen Standards und berücksichtigen stets die besonderen Anforderungen des Wachstumsalters. Neben der medizinischen Versorgung spielt auch die kindgerechte Betreuung eine zentrale Rolle. Erfahrene Pflegefachkräfte begleiten die jungen Patientinnen und Patienten mit großer Fürsorge und fachlicher Expertise. Eine Rund-umdie-Uhr-Begleitung durch die Eltern ist selbstverständlich möglich und unterstützt den Heilungsprozess zusätzlich. Die Auszeichnung von Dr. Tarik Jamaan mit dem Zertifikat „Kinder- und Jugendtraumatologie“ unterstreicht nicht nur seine persönliche Expertise, sondern auch den hohen Qualitätsanspruch der kinderchirurgischen Versorgung am St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach. Hier verbinden sich spezialisierte Medizin, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine kindgerechte Betreuung zu einer Versorgung, die den besonderen Bedürfnissen junger Patientinnen und Patienten gerecht wird.

Text/Bilder: KLINIKEN DES LANDKREISES LÖRRACH GMBH

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