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Nachrichten aus Region meets Business

„Wir müssen die weitere Ausbreitung des Virus stoppen, aber wir können nicht die Welt komplett zum Stillstand bringen.“

Dies ist eine der Kernaussagen von wvib-Präsident Thomas Burger in seinem Statement zur aktuellen Entwicklung beim Coronavirus.

Das vollständige Statement lautet:
„Die global vernetzte Weltwirtschaft ist an einem neuralgischen Punkt getroffen: Der persönlichen Begegnung von Menschen. Die große Verunsicherung hat an den nationalen und internationalen Märkten und Börsen massive Auswirkungen. Für einzelne Branchen wie etwa Messebauer, Hoteliers und Fluggesellschaften hat das Coronavirus Folgewirkungen in nicht absehbarer Art.

Wir müssen die weitere Ausbreitung des Virus stoppen, aber wir können nicht die Welt komplett zum Stillstand bringen. Es geht um höchste medizinische Achtsamkeit, aber auch um unternehmerische Umsicht und Verantwortung. Wir sehen, dass diese Haltung in den Industrieunternehmen unserer Region mit vielen konkreten Maßnahmen problembezogen umgesetzt wird. Der Zusammenhalt ist eher gewachsen, wozu auch der intensivierte Austausch unter den Unternehmen beigetragen hat.

wvib-Präsident Thomas Burger

Das Coronavirus ist keine konjunkturelle Erscheinung, hat aber tiefgreifende konjunkturelle Auswirkungen. Die niedrigen Zinsen und ein stark gefallener Ölpreis sind effektivere Konjunkturbeschleuniger als ein umständliches Schnüren von zahllosen kleinen Hilfspaketen, die immer zu spät kommen, immer zu wenig Power haben und die vor allem Bürokraten beschäftigen. Wenn der Staat der Wirtschaft schnell psychologisch auf die Beine helfen möchte, dann geht es um drei Dinge: Wir brauchen weiterhin professionelles Krisenmanagement. Wir können über kurzfristige Liquiditätshilfen in Kernbranchen nachdenken. Wir sollten den Solidaritätszuschlag sofort und für alle abschaffen. Letzteres wäre eine ohnehin überfällige Maßnahme, die sofort wirken würde.“
Thomas Burger, Präsident wvib Schwarzwald AG

Quelle: Text und Bild: wvib Schwarzwald AG

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