Bundesverband mittelständische Wirtschaft - Die Stimme des Mittelstands
Kati Wempe und Michael Schoenberg – Beauftragte des BVMW der Wirtschaftsregion Südbaden im Gespräch mit Region im Blick
Baden-Württemberg ist eine der führenden Wirtschaftsregionen in Deutschland und Europa:
Der Mittelstand hat hier eine große Bedeutung. Er ist einer der wichtigsten Innovations- und Technologiemotoren Deutschlands und genießt zurecht auch international großes Ansehen. Der Südwesten ist die Innovationsregion Nummer eins in Europa. Laut Angaben des Landesamtes Baden-Württemberg eine Region in Europa mit der höchsten Wirtschaftskraft. Nirgendwo in Europa tüftelt man so intensiv an neuen Verfahren und Produkten wie hier im Südwesten.
Die Unternehmen haben ein hervorragenden des Angebot an qualifizierten Fach- und Führungskräften und profitieren von einer modernen Infrastruktur sowie einer Forschungslandschaft auf Weltniveau. Produkte „Made in Baden-Württemberg "sind weltweit sehr gefragt. Die Mittelständischen Unternehmen sind der Erfolg der deutschen Wirtschaft, über 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelständische Firmen. Insgesamt bilden die mittelständischen Unternehmen eine heterogene Gruppe, die in allen denkbaren Branchen tätig ist: Industrie – Handwerk – Dienstleistungen; Hidden Champions und Software-Made in Germany – das Spektrum ist gewaltig. Die Interessen werden vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) vertreten. Als Dachverband bündelt der BVMW Einfluss und Wissen ihrer Partner in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. So wird der Erfolg des Mittelstands in einer Zeit ständig wechselnder Anforderungen und Rahmenbedingungen für die Zukunft gesichert. Der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft ist eine Initiative „Made in Germany“, welche technologische Fortschritte, Arbeitsplätze, sowie Aus- und Weiterbildungspotenziale hervorbringt.
Inzwischen vertritt die Organisation mehr als 30 mittelständische Verbände und vernetzt 900.000 Unternehmerstimmen dadurch regional sowie europaweit. Das Ziel des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft: Mittelständische Unternehmen vernetzen, fördern und stärken! Im engen Dialog mit Unternehmen, Geschäftsführern und Business Partnern stehen Kati Wempe ,Beauftragte des BVMW Wirtschaftsregion Südbaden – Freiburg im Breisgau und Michael Schoenberg, Repräsentant des BVMW in Südbaden und Leiter des BVMW Auslandsbüro in der Schweiz. Im Gespräch mit Region im Blick stellen sich Kati Wempe und Michael Schoenberg unseren Fragen über die Förderung und Gesunderhaltung des Mittelstandes und den Mittelstand im internationalen Wettbewerb.

Kati Wempe: „Aufgrund meiner über 30-jährigen Erfahrung in der freien Wirtschaft, habe ich größtes Verständnis für die Belange der Unternehmer. Ich selbst bin auch ein Kind des Mittelstandes.
Erzählen Sie uns etwas über den Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Wann wurde ihre Organisation gegründet und unter welchem Aspekt? Wer ist der BVMW? Was ist ihr Anliegen und welche Ziele verfolgen Sie?
Kati Wempe: „Der Mittelstand BVMW ist die größte, politisch unabhängige und branchenübergreifende Interessengemeinschaft des deutschen Mittelstandes. Im Rahmen der Mittelstandsallianz vertritt der BVMW über 30 mittelständisch geprägte Verbände und 900 000 Mitglieder, die durch Expertenräte und Kommissionen in Berlin vertreten werden. Über 300 Repräsentanten dienen als direkte Ansprechpartner vor Ort, so wie wir hier in Südbaden. Der Verband wurde 1975 in Berlin gegründet und setzt sich für Themen aus Wirtschaft, Kultur und Politik ein. Es gibt Digital-Kompetenzzentren, die Bildungsallianz mit Lehrern und Unternehmen, ein umfangreiches Beraternetzwerk zu Themen wie Nachhaltigkeit, Energiewende, Förderprogrammen, Nachfolgeregelung und Unternehmenssicherheit. Über 65 Auslandbüros weltweit vertreten die Interessen der Mitglieder. Wir machen uns für jeden Einzelnen und alle gemeinsam für Ihre Interessen stark.“

Michael Schonberg: „Der Mittelstand ist cool und faszinierend. Er ist eine starke Basis für unsere Volkswirtschaft. Er ist eine starke Basis für unsere Volkswirtschaft. Er braucht aber Fürsprecher, Koordinatoren und Menschen, die Menschen zusammenbringen. Wir sind Netzwerker
Der BVMW ist ein riesiges Netzwerk. Welche Mission oder Vision sehen und verfolgen Sie? Was ist ihre Verbandsphilosophie?
Michael Schoenberg: “Ganz genau. Der Verband ist selbst ein riesiges Netzwerk mit einem enormen Reservoir an Wissen und Kompetenz. Wenn wir unsere Mitglieder, Unternehmer und Experten in ihrem Bereich geschickt zusammenbringen, können wir vieles viel leichter bewegen, was der Einzelne oder das Unternehmen so nicht schaffen könnte. Und das gelingt uns doch sehr häufig. Die Gemeinschaft macht uns stark und macht unsere Mitglieder stark. Unsere Aufgabe als Repräsentanten in der Region ist es, Unternehmer hier miteinander zu vernetzen, damit auch hier etwas Großes entstehen kann.“
Wie profitieren die Unternehmen von einer Mitgliedschaft im Verband?
Kati Wempe: „Das hängt individuell natürlich von der Situation und vom Bedarf des Unternehmens ab, was in einem persönlichen Gespräch erörtert wird. Wir hören gerne zu und empfehlen den Mitgliedern die Angebote, die für sie gerade passend sind. Das Angebot des BVMW ist auf jeden Fall vielseitig. Zum Beispiel bedarf es vielleicht der Unterstützung in der digitalen Transformation wie künstliche Intelligenz oder mehr IT-Sicherheit. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, stehen Investitionen an. Wir unterstützen unbürokratisch und schnell, finden bspw. die richtigen Förderprogramme oder helfen dabei, Fachpersonal zu finden. Bei vielen Mittelständlern steht die Unternehmensnachfolge an, auch hier haben wir Experten, die mit Rat und Tat zur Seit stehen. Auch wenn es um Exporte geht, können unsere weltweiten Auslandsbüros Fragen beantworten und letztendlich bieten die über 2.000 Veranstaltungen bundesweit im Jahr Expertenwissen und helfen Unternehmern und Führungskräften sich zu vernetzen. Gerade in unruhigen Zeiten wie diese, werden die Veranstaltungen als wichtige Impulsquelle genutzt.“
Wo liegen ihre Beratungsschwerpunkte bzw. Kernschwerpunkte und worin sehen Sie vor dem Hintergrund der aktuellen Situation zurzeit den Schwerpunkt ihrer Arbeit ? Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich mit Blick auf die Covid-19 Pandemie konfrontiert und welche Unterstützung kann der BVMW hier bieten?
Michael Schoenberg: “Meine persönlichen Themen-Schwerpunkte liegen in der Digitalisierung, Automation und Produktivitätssteigerung, wo ich jedes Unternehmen gerne unterstützen würde. Aber auch die Außenwirtschaft, die gerade in Deutschland und für den Mittelstand sehr von Bedeutung ist, steht bei mit im Focus .Und natürlich das Thema Fachkräftemangel und die Nachfolgefrage, die für viele Mittelständler prekär werden könnte, sind meine Fokus-Themen.“ Der Mittelstand BVMW hat natürlich noch viele andere wichtige Themen und es ist eine echte Herausforderung, allen Themen als Frontmann in der Region gerecht zu werden. Unsere Mitgliederbasis ist heterogen und so ist auch die Interessenlage sehr heterogen. Aber es ist spannend, denn wir lernen jeden Tag dazu.
Ein Beispiel ist Corona, das gerade den Mittelstand direkt und mit voller Wucht getroffen hat. Wir als Verband haben das Thema aufgenommen und versucht so schnell es geht, unseren Mitgliedern wichtige Unterstützung in Form von relevanten und aktuellen Informationen bis hin zur Unterstützung bei der Erlangung von Corona-Hilfen zu geben.
Was definiert eigentlich den typische Mittelständler? Geht es danach Anzahl der Mitarbeiter, nach Umsatz oder nach Gewinn und wie könnte der Mittelstand Ihrer Ansicht nach gestärkt werden und wo sehen Sie die größten Wachstumstreiber für mittelständische Unternehmen?
Kati Wempe: „Mittelständische Unternehmen stellen über 99,7 % aller Unternehmungen dar und bieten 70.2 % aller Arbeitsplätze. Laut der EU-Kommission gelten Unternehmen bis 250 Beschäftigten, einem Umsatz von maximal 50 Millionen und einer Bilanzsumme von bis zu 43 Millionen Euro als KMU (kleine und mittelständische Unternehmen). Interessant ist, dass 89% aller Unternehmen weniger als 10 Mitarbeiter haben. Ohne den BVMW hätten die allermeisten dieser Unternehmen keine Stimme in der Politik und keine starke Interessensvertretung.“
Ist unser Mittelstand im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt? Wir leben in einer Welt mit zunehmender Konkurrenz aus dem Ausland. Worauf muss sich der Mittelstand hier einstellen? Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, um die wirtschaftliche Entwicklung dauerhaft zu sichern?
Michael Schoenberg: “Ich würde sagen, unser Mittelstand ist ein Erfolgsmodell und er ist bestens aufgestellt im internationalen Wettbewerb. Aber wie unser langjähriger Verbandspräsident Mario Ohoven immer gern sagte: Es gibt immer noch Luft nach oben. Mal ehrlich: Unsere Wettbewerbsfähigkeit hängt doch stark von unserer Innovationskraft ab und diese wiederum vom Faktor Bildung. Hier sehe ich gewaltige Probleme auf uns zukommen, wenn man sich mal unsere Bildungslandschaft anschaut. Deshalb haben wir die Bildungsallianz ins Leben gerufen. Die Bildungsallianz des Mittelstands ist eine Initiative unseres Verbands und setzt sich für eine echte Qualitätswende in der deutschen Bildungspolitik ein. Als Zusammenschluss von 22 Verbänden und Initiativen aus Bildung und Wirtschaft ist die Bildungsallianz das größte Bildungsnetzwerk Deutschlands.“
Gerade in Zeiten existenzieller Krisen kommt es für Unternehmer entscheidend darauf an, einen klaren Kopf zu behalten und den Blick auf das Wesentliche zu lenken. Wie wichtig ist hier der BVMW in der Krise und wie schätzen Sie die Situation aktuell ein? Welche Erfahrungen, resultierend aus der aktuellen Situation nehmen Sie für die Arbeit des BVMW und für sich selbst mit in die Zukunft?
Kati Wempe: „Ja, das ist eine ganz neue Herausforderung für uns alle. Deshalb ist der persönliche Kontakt als Beauftragte*r so wichtig und einmalig in der Verbandslandschaft, direkt und schnell auf die Belange des Unternehmers einzugehen. Wir hatten unverzüglich eine Coronaseite eingerichtet, die alle aktuellen Fragen der Soforthilfen, Hygienemaßnahmen usw. beantwortet hat. Auch war der BVMW ein wichtiger Gesprächspartner und wichtige Stimme des Mittelstandes bei den Krisengesprächen mit Wirtschaftsminister Altmaier. Aktuell setzt sich unser Bundesgeschäftsführer Prof. Markus Jerger dafür ein, dass die Hilfsgelder der Flutopfer über das Finanzamt ausgezahlt werden, um die Fehler der Corona Krise zu vermeiden. Und das ist auch mein persönliches Fazit aus Krisen und Katastrophen: Nur wenn wir Menschen zusammenhalten und uns unterstützen, können wir alles überwinden und schaffen.“
Was bewegt den Mittelstand in der Region momentan noch außer dem Thema Corona?
Michael Schoenberg: “Das Thema Corona beschäftigt uns alle natürlich immer noch. Corona wird aber irgendwann überwunden sein und dann bleiben da eben noch die Themen, die vor Corona schon da waren und die uns eben auch in Zukunft noch beschäftigen werden: Die Herausforderungen der Digitalisierung, an der wir nicht vorbeikommen werden. Wer nicht selbst digitalisiert, der wird eben digitalisiert – ob er will oder nicht. Am besten gestalten wir das pro-aktiv und nutzen die Chancen, die sich dadurch bieten. In Deutschland und gerade im Mittelstand gibt es hier massive Rückstände. Die Thematik Fachkräftemangel wird uns ebenfalls noch lange Zeit beschäftigen – im Gesundheitsbereich und in der Pflege, aber auch im Handwerk und auch die Branchen mit Nachwuchssorgen oder Nachfolgeproblemen werden immer zahlreicher. Und wie schon erwähnt macht uns das Bildungsthema Sorgen, weil immer weniger Kinder reif für eine Ausbildung aus der Schule in die Unternehmen kommen und Corona und lange Monate Homeschooling haben das Problem eher noch verschärft. Außenwirtschaft, Entsendungsrichtlinien insbesondere mit der Schweiz und Frankreich sind ein Thema und vieles andere mehr…“
Thema Digitalisierung - Wie unterstützen Sie Ihre Mitglieder, damit sie in der digitalen Wirtschaft und Industrie erfolgreich bleiben?
Michael Schoenberg: “Der BVMW hat viel Expertise in diesem Bereich und ich empfehle an dieser Stelle mal einen Blick in unsere Initiative GEMEINSAM DIGITAL. Die Digitalisierung im Mittelstand steht ganz oben auf der Agenda und hier gibt es auch Fördermittel aus Bundes- und Ländermitteln, zu denen wir gerne beraten und bei der Fördermittelakquise helfen.“
Wie wichtig ist ihrer Meinung nach Networking in der heutigen Zeit und worauf kommt es beim Netzwerken aus Ihrer Sicht besonders an? Was heißt für Sie „nutzenorientiertes Netzwerken“ und welche Themen beschäftigen Unternehmer mit Blick auf eine immer vernetztere Wirtschaft?
Michael Schoenberg: “Netzwerken hat natürlich eine soziale Komponente, aber Netzwerken fördert auch die Schwarmintelligenz und wenn ich im Gespräch mit Menschen einen Schritt weiter komme auf der Suche nach Lösungen, dann lohnt sich Netzwerken doch immer – manchmal schon auf der kurzen Distanz, aber ganz gewiss auf lange Sicht zahlt sich das aus.“
Wie wichtig ist für sie die Förderung des Mittelstands und die „Gesunderhaltung “der Wirtschaft – welche Balance muss hier für die Zukunft geschaffen werden?
Kati Wempe: „Im Jahr 2019 waren insgesamt 32,3 Mio. erwerbstätige Personen im Mittelstand tätig und 83 Prozent aller Auszubildenen werden im Mittelstand ausgebildet. Der Fokus sollte auf dem Mittelstand gerichtet sein, da er eines der wichtigsten Wirtschaftsmotoren in Deutschland darstellt. Das zeigt eindrücklich, welch wichtige Rolle der Mittelstand spielt als Wohlstandsfaktor und als Wachstumstreiber. Aber „Gesunderhaltung“ bedeutet auch, in Achtsamkeit zu investieren und die Gesundheit des Mitarbeiters zu fördern. Den meisten KMU-Unternehmern ist oft gar nicht bewusst, wie stark ihre Mitarbeiter neben körperlichen Belastungen (Stichwort: Ergonomie) auch psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Als Verband haben wir daher auch das Thema BGM im Portfolio und mit der DAK einen kompetenten Kooperationspartner. „
In Vertretung der Mittelständler sucht Ihr Verband auch das Gespräch zur Politik. Der Mittelstand fordert ein Signal für einen wirtschaftspolitischen Aufbruch. Werden Ihre Erwartungen und Vorschläge umgesetzt? Wo wünschen Sie sich mehr Unterstützung?
Michael Schoenberg: „Das ständige Gespräch mit der Politik ist wichtig um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Mittelstand verbessern zu können – ganz ohne Frage. Das kann nicht immer gelingen, denn die Interessen sind zu verschieden und es gibt natürlich auch Sachzwänge. Aber es wäre sträflich, es zu unterlassen. Ohne den Einsatz einer starken Gemeinschaft für die Interessen des Mittelstands, und nichts anderes ist der BVMW, sähe es recht düster aus. Ich erwähne an dieser Stelle nur das Thema Bürokratieabbau. Wir wünschen uns, dass noch mehr Unternehmer diesen Zusammenhang erkennen und sich aktiv beim BVMW einbringen. Für eine starke Stimme braucht es eine breite Basis.“
Wie bringt sich der BVMW in Sachen Bildung ein?
Kati Wempe: „In der Bildungsallianz des Mittelstandes organisieren sich über 210.000 Lehrer sowie 50.000 mittelständische Unternehmen, um gemeinsam für eine wirkliche Qualitätswende in der Bildung zu kämpfen. Konkrete Themen sind, das über 2,1 Millionen junge Menschen ohne Schul- und Berufsausbildung in Leben gehen oder 60.000 Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Neben dem Ausfall von Millionen von Schulstunden können momentan ca. 1.000 Schulleiterstellen an Grundschulen nicht besetzt werden. Einige der erarbeiteten Thesen heißen: Bildungsausgaben effizienter nutzen, Digitalisierung der Schulen endlich umsetzen, Lehrkräfte sind die wichtigsten Träger der Bildung usw. Wir stehen insbesondere zum Erfolgsmodell duale Ausbildung und für eine Stärkung der Realschulen. Ein starker Mittelstand braucht starke Bildung. Wir empfehlen Ihnen: https://bildungsallianz.org/
Wie schätzen Sie die Lage des deutschen Mittelstands für das kommende Jahr 2022 ein?
Michael Schoenberg: „Ich sehe Licht am Horizont. Die Wirtschaft scheint sich zu beleben. Die weitere Entwicklung hängt aber auch ganz stark davon ab, wie wir mit Corona zurechtkommen. Gerade steigen die Inzidenzen wieder und viele sprechen von einer 4. Welle. Ein erneuter Lockdown wäre Gift für die wirtschaftliche Erholung.“
Warum sind Sie persönlich für den BVMW tätig?
Michael Schoenberg: „Ich sehe Licht am Horizont. Die Wirtschaft scheint sich zu beleben. Die weitere Entwicklung hängt aber auch ganz stark davon ab, wie wir mit Corona zurechtkommen. Gerade steigen die Inzidenzen wieder und viele sprechen von einer 4. Welle. Ein erneuter Lockdown wäre Gift für die wirtschaftliche Erholung.“
Warum sind Sie persönlich für den BVMW tätig?
Kati Wempe: „Aufgrund meiner über 30-jährigen Erfahrung in der freien Wirtschaft, habe ich größtes Verständnis für die Belange der Unternehmer. Ich selbst bin auch ein Kind des Mittelstandes. Es macht mir immer wieder Freude, wenn ich vertrauensvoll in Unternehmensabläufe eingebunden werde und hier ganz individuell Impulse geben darf und das umfassende Netzwerk vom BVMW mit so viel unterschiedlichen Menschen und Kompetenzen kann jeden nur bereichern!“
Michael Schonberg: “Der Mittelstand ist cool und faszinierend. Er ist eine starke Basis für unsere Volkswirtschaft. Er braucht aber Fürsprecher, Koordinatoren und Menschen, die Menschen zusammenbringen. Wir sind Netzwerker. Dafür brenne ich. Und wenn ich mit meiner beruflichen Erfahrung, immerhin auch schon gut 35 Jahre, unterstützen kann, bringt das auch einen Moment der Zufriedenheit und weitere Motivation.“


