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Nachrichten aus Sound aus Baden

Nach drei Jahren Kulturschmiede Südbaden e.V. kann der Verein auf 99 Mitglieder blicken

Nicht ganz vollzählig aber doch in großer Zahl erschienen diese zur Mitgliederversammlung und wählten eine neue Vorstandschaft.

Der Verein hat sich 2019 aus Freunden, Musikliebhabern und Rockcafégästen gebildet, mit dem Ziel, Kunst und Kultur in der Region zu fördern. Seither liefen – trotz Coronapausen – über 120 Veranstaltungen über die Bühne im Rockcafé Altdorf.

 

„Vor dem Hintergrund der Pandemie haben wir lernen müssen, dass Kultur nicht alles ist. Aber auch, dass es ohne Kultur gar nicht geht. Ein breites kulturelles Angebot ist daher für uns als Kulturschmiede Südbaden e.V. Herausforderung und spannende Aufgabe, um Menschen zusammen zu bringen, ihre persönlichen Kontakte zu pflegen und um das Miteinander zu stärken,“ sagt Hermann Grimm. Der Ettenheimer ist schon länger Vereinsmitglied und hat sich bei der letzten Sitzung im Herbst 2021 als Vorstandsmitglied angeboten. „Ich war von Anfang an beeindruckt, was der Verein alles leistet und habe mich von der Begeisterung mitreißen lassen.“ Über sein Angebot, diese wichtige Position zu übernehmen, hat sich Lars Hummel sehr gefreut. Denn neben seiner Funktion als Erster Vorstand in einem neu gegründeten Verein, hatte er in den letzten drei Jahren ebenfalls die Leitung der Teams Booking und Veranstaltungstechnik übernommen. Bereiche, in denen der professionelle Hobbymusiker sich auskennt und die er mit Leidenschaft auch weiterhin für den Verein abdecken wird. „Ich habe für mich festgestellt, dass ich sehr viel lieber den kreativen und praktischen Teil übernehme und gebe den Vorstandsposten mit vielen neuen Erfahrungen und vertrauensvoll an Herrmann ab“, so Lars. Einstimmig haben die Anwesenden für den neuen Vorstand abgestimmt.

Lars Hummel übergibt an Hermann Grimm

Alle Vorstands- und Vereinsmitglieder bedankten sich herzlich bei Lars Hummel für sein riesiges Engagement und überreichten ihm zu Ehren ein „Stück Rockcafé“ in Form eines eingerahmten Bühnenvorhangs. 

Lukas Gänshirt, der weiterhin zweiter Vorstand bleibt, bedankt sich für die tolle und vertrauensvolle Basis mit Lars, die insbesondere die arbeitsintensive Anfangsphase enorm erleichtert hat.

Markus Fendt übernimmt von Philipp Gänshirt das Amt des Schriftführers. Mario Fehrenbach bleibt Kassierer.

„Als Freunde haben wir ganz naiv und voller Leichtsinn diesen Verein gegründet, ohne zu wissen, was uns erwartet. Das war vermutlich besser so, denn sonst hätten wir dieses Projekt wahrscheinlich gar nicht erst begonnen“, sagt Philipp Gänshirt.

Ein nach wie vor offener Punkt, die dem Verein sehr wichtig ist, ist die Gemeinnützigkeit. Mit der überarbeiteten Satzung reicht der Vorstand erneut einen Antrag ein. Das Konzept, mit einem Verein auf Ehrenamtsbasis eine „Kneipe“ zu führen, wurde zunächst kritisch beäugt. „Mittlerweile sollte aber klar sein, dass wir mit dem Betrieb vom Rockcafé unserem Vereinszweck der Kunst- und Kulturförderung nachkommen und uns mit den Einnahmen gerade so über Wasser halten“, so Lukas Gänshirt.

Ein Problem, mit dem viele Vereine zu kämpfen haben, betrifft auch die Kulturschmiede: „Wir haben sehr engagierte Mitglieder, die mit viel Leidenschaft ihre Freizeit dem Verein widmen. Doch auf Dauer benötigen wir einfach mehr Unterstützung“, sagt Markus Fendt. „Außerdem: Umso mehr wir sind, umso mehr Spaß macht es“, pflichtet Mareike Dewitz, Leitung Marketingteam, bei.

„Vorkenntnisse sind absolut nicht erforderlich. Jeder darf sich frei ausprobieren“, sagt Lena Jochheim, Teil der Thekenteamleitung. Als geselliger Barkeeper hinter der Theke mit den Gästen und Mitgliedern gemeinsam feiern, als Social Media Content Manager an der Website basteln, Marketingideen ausdenken, filmen und fotografieren, eintauchen in die Veranstaltungstechnik, Soundcheck, Lichtshow – die Möglichkeiten für neue Hobbys sind vielseitig. Interessierte können die Mitglieder gerne freitags vor Ort im Rockcafé Altdorf ansprechen oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Kulturschmiede Lars Hummel Hermann Grimm Lukas Gaenshirt Philipp Gaenshiert Mario Fehrenbach Markus Fendt

PROGRAMM

Für den Inhalt der Pressetexte ist die jeweilige Band/Musiker verantwortlich.

Freitag, 03. Juni: Dead Born Vision – Death/Trash Metal

Die Schweizer Band DEAD BORN VISION wurde 2017 im Raum Basel gegründet. Die drei Männer und zwei Frauen, beide an den 6-saitern, spielen Death/Thrash Metal, groovig und abwechslungsreich.

2018 wurde die erste 4-Track EP veröffentlicht und danach folgten Konzerte in der Schweiz und Deutschland. Im März 2022 ist die zweite 4-Track EP «Reborn to Reign» erschienen. Beide EPs sind digital auf allen gängigen Plattformen erhältlich.

Wichtig ist der Band, dass die Songs live sofort zünden. Der Spass auf der Bühne steht im Vordergrund und soll durch eine abwechslungsreiche Setliste allen Beteiligten eine gute Zeit bringen.

Freitag, 10. Juni: Tribute – Coverrock/pop

Wir haben uns auf das Covern von Rock und Popsongs der letzten 60 Jahre spezialisiert, womit für jeden Gast etwas dabei sein sollte. Tribute sind zwei Gitarren und zwei Stimmen, die Lieder von den Beatles über Johnny Cash, von Lynyrd Skynyrd über Pink Floyd neues Leben einhauen und den Gästen einen musikalisch vielfältigen und unterhaltsamen Abend garantieren. Wir machen bereits seit vielen Jahren professionell Musik und sind mit unseren Bands teilweise auch europaweit unterwegs gewesen. Mit Tribute zollen wir nicht nur unseren eigenen Vorbildern Tribute, sondern wollen auch den Zuhörern ein Gefühl vermitteln, wie viel Herzblut in handgemachter Musik steckt.

Freitag, 17. Juni: Mannish Boys 613631 – Coverrock/pop
Vier Jungs, die mit Freude und Leidenschaft
groovige Powersongs aus verschiedenen Epochen spielen.
Spaß und Spielfreude springen dabei sofort auf das Publikum über.
Doktor, Drums
Schlumpf, Bass, Vocals
Wolfgang, Gitarre, Vocals
Fleggo, Gitarre, Vocals

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