„Die duftende Postkarte ist eine Aufforderung, etwas für die eigene Gesundheit zu tun und sein Immunsystem im Nordschwarzwald zu stärken“, berichtet Franziska Bürkle von der Touristik im Teinachtal, die mit einer ungewöhnlichen Postkarte auf die Region aufmerksam macht.

Auszeit in der Natur mit allen Sinnen genießen
Für den Urlaub im Nordschwarzwald ein ganz besonderes Accessoire entstanden: Eine Postkarte, die nach Tannenduft duftet. „Statt bunte Bilder oder bewegende Videobotschaften auf Social Media Kanälen ist die Postkarte entstanden, die sowohl optisch als auch aromatisch die Sehnsucht nach Ruhe und Gelassenheit weckt“, so Franziska Bürkle. Ganz bewusst wurde dabei auf regionaltypische Besonderheiten geachtet und durch die Kooperation mit dem Forst sprichwörtlich alles „auf eine Karte gesetzt“.

Bilder zur Duft Postkarte

Und das hat seinen Grund. Mit seinen bewaldeten Berghängen und weitem Blick von den Höhen hinab ins Tal erkennt der Betrachter das Bild auf der Postkarte als typische Schwarzwaldlandschaft, wie sie auf der ganzen Welt bekannt ist. Reibt man jedoch mit dem Finger sanft an dieser Bilderbuchlandschaft, so verströmt ein unverkennbarer und einzigartiger Duft, der Urlauber, Wanderer und Erholungssuchende gleichermaßen in Urlaubsstimmung versetzt.

Die Weißtanne ist der Star
„Hier erkennt man die Kraft der Natur“, urteilt Frank Lindenberger, der als Revierförster von Bad Teinach-Zavelstein die Weißtannen sowohl in forstwirtschaftlicher, als auch in touristischer Hinsicht als eine wichtige Baumart für die Region bezeichnet. „Hier im Nordschwarzwald hat die Weißtanne ihr natürliches Verbreitungsgebiet – und somit ihr ökologisches Optimum.

Hier fühlt sie sich daher am Wohlsten“, so der Tenor des Fachmanns, der zudem ergänzt: „Im Einzugsbereich der Teinacher Quellen sind wir darauf angewiesen, dass immer ausreichend Wassernachschub kommt.“ Der Wald, bestehend aus Weißtannen und Buchen kann die Niederschläge filtern und das Wasser im Untergrund halten. Zudem hat diese Baumart eine wunderbare, zusätzliche Eigenschaft: sie verströmt den unnachahmlichen Tannennadelduft, den die Postkarte auf eindrucksvolle Art und Weise nach außen transportiert. „Dieser Duft hat einen ätherisch anregenden Charakter und bedient damit eine ökonomische und eine ökologische Schiene.“ Das heißt, der Tannenwald ist sowohl für den Tourismus, als auch für die Forstwirtschaft von Nutzen und daher als Naturlandschaft und Lebensgrundlage für den Menschen nutzbar.

Bilder zur Duft Postkarte5

Heilkraft des Waldes
Wer in den Wald geht, spürt es instinktiv: Wald tut gut. Wissenschaftler haben sich mit dieser Frage beschäftigt und festgestellt, dass Waldluft nicht nur 90 Prozent weniger Staubteilchen enthält als Stadtluft, sondern zudem Stoffe, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Für Frank Lindenberger sind die Weißtannen daher mehr als Lieferanten von Holz und Sauerstoff. Sie sind faszinierende Lebewesen mit einem erfreulichen Nebeneffekt: "Der Duft der Weißtanne beinhaltet sogenannte Terpene. Das sind pflanzliche Bodenstoffe, die die Kommunikation zwischen Bäumen ermöglichen, um sich gegenseitig vor schädlichen Käfern zu warnen und zudem uns Menschen Ruhe und Entspannung bescheren. Terpene erweitern die Bronchen, was wiederum Asthmatiker zu schätzen wissen und bieten messbar positiv Erholung und Regeneration bei Stress.“

Wellness in der Natur
Wellness im Wald gibt es dazu passend im idyllisch gelegenen Landhotel Talblick zu entdecken, das auf der Hochebene des Oberen Teinachtals in Oberkollwangen liegt. Wer die Einzigartigkeit der Tier- und Pflanzenwelt erkunden möchte ist hier zum Waldbaden eingeladen. „Wir gehen gemeinsam in den Wald, um die Natur auf uns wirken zu lassen“, beschreibt Gerhard Stoll das mittlerweile geläufige Modewort, das unserer modernen Gesellschaft die Legitimation gibt, sich unter Bäumen entspannen zu dürfen. Und weil sich Bewegung und gesunde Kost stärkend auf Geist und Körper auswirken, serviert der Inhaber des Wellnesshotels kulinarische Besonderheiten aus dem Wald. Das selbstgemachte Tannenadel-Pesto gilt dabei als Besonderheit des ausgezeichneten „Schmeck den Süden“ Küchenmeisters, der in Zeiten ständiger Erreichbarkeit dazu einlädt, die frisch zubereiteten, regionalen Spezialitäten in Ruhe und bewusst mit allen Sinnen zu genießen.

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www.teinachtal.de
www.landhotel-talblick.de

Text/Bilder Sabine Zoller