Mitten in der Coronakrise darf der Tourismus im Hochschwarzwald immerhin auf ein Rekordjahr 2019 zurückblicken:

Erstmals wurden mehr als 4 Millionen Übernachtungen erfasst – mehr als je zuvor. Das entspricht einem Plus von 3,40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Knapp ein Drittel der Übernachtungen wurden von ausländischen Gästen gebucht, die Schweizer rangieren dabei an der Spitze. Erneut zugelegt haben auch Gastgeber mit der Hochschwarzwald Card, sie verzeichnen 1,45 Millionen Nächtigungen.

Titisee vom Hochfirst Hochschwarzwald Tourismus GmbHTitisee vom Hochfirst ©Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Hinterzarten, 27.05.2020: Der durch die Corona-Pandemie stark gebeutelte Tourismus darf nun zumindest auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken. Erstmals hat der Hochschwarzwald die 4-Millionen-Marke geknackt und damit ein neues Rekordergebnis bei den Übernachtungen erzielt. Im Jahr 2019 wurden 4,03 Millionen Nächtigungen in den 16 angeschlossenen Orten erfasst. Das sind 3,40 Prozent mehr als im Vorjahr. In den zehn Zweckverbandsgemeinden, die von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH seit deren Gründung vermarktet werden, liegt das Plus bei 3,60 Prozent. Auch bei den Gästeankünften konnte der Hochschwarzwald sein Vorjahresergebnis auf rund 1,06 Millionen steigern. Das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 4,56 Prozent (4,38 Prozent bei den Zweckverbandsgemeinden).

Insgesamt wurden 2019 in Baden-Württemberg 57,20 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Die gesamte Schwarzwaldregion zählte rund 22,77 Millionen Übernachtungen und hat damit eine Steigerung von 2,50 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt.

Thorsten Rudolph, Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus GmbH: „Trotz der Coronakrise, die aktuell alles überlagert, freuen wir uns natürlich über diese herausragenden Ergebnisse, die sich bis Anfang März 2020 fortgesetzt hatten. Sie sind erneut ein Beleg für die starke Entwicklung im Hochschwarzwald, dazu spiegeln die Zahlen die gute Zusammenarbeit mit unseren Gastgebern und Leistungspartnern wider. Sicher haben wir auch vom anhaltenden Boom im Deutschland-Tourismus profitiert. Dazu bleibt die Hochschwarzwald Card ein absoluter Erfolgsfaktor, sie wird von Gästen und Gastgebern immer stärker nachgefragt. Ich hoffe sehr, dass wir alle diese schwerwiegende Coronakrise best- und schnellstmöglich überwinden und dann an diese Entwicklung anknüpfen können.“

Wandern in Menzenschwand Hochschwarzwald Tourismus GmbHWandern in Menzenschwand ©Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Die meisten Gäste kommen aus BaWü – Schweizer dominieren den ausländischen Markt

Rund 2,8 Millionen Übernachtungen (insgesamt 69,9 Prozent) wurden von Gästen aus dem Bundesgebiet gebucht. Deutlich an der Spitze stehen dabei Urlauber aus Baden-Württemberg mit 1,05 Millionen Nächtigungen und einem satten Plus von 9,6 Prozent gegenüber 2018. Es folgen Nordrhein-Westfalen (391.000), Rheinland-Pfalz (263.000) und Hessen (211.000). Ganz vorne auf dem ausländischen Markt rangieren die Schweizer mit mehr als 516.000 Übernacht-ungen und einer Steigerung von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgen Gäste aus den Niederlanden (142.000 Übernachtungen), Frankreich (139.000) und Israel (126.000).

Gastgeber mit der Hochschwarzwald Card werden stärker nachgefragt
Die Hochschwarzwald Card verbuchte auch 2019 steigende Zahlen und schreibt damit ihre Erfolgsgeschichte fort. Die 500 Card-Gastgeber konnten einen starken Zuwachs von 5,48 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen und kommen damit auf insgesamt 1,45 Millionen Übernachtungen. Dazu steigt die Anzahl der Card-Gäste weiter an. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 453.000, das entspricht einem Plus von 7,13 Prozent. Die Hochschwarzwald Card ist für Gäste ab zwei Übernachtungen gratis erhältlich und bietet täglich 100 Freizeiterlebnisse als kostenlose Zusatzleistung.

Text/Bilder: Hochschwarzwald Tourismus GmbH