Mit der diesjährigen Vertreterversammlung der Volksbank Breisgau-Markgräflerland schied Freddo Dewaldt nach knapp 20 Jahren aufgrund des Erreichens der satzungsmäßigen Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat der Volksbank aus.

In dieser langen Zeit hat er mit viel Zeitaufwand und großem Engagement dieses Ehrenamt neben seiner beruflichen Tätigkeit ausgeübt. Verantwortungsvoll hat er die Geschäftsleitung bei wichtigen Beschlüssen unterstützt und wichtige strategische Entscheidungen gefördert und mitgetragen. Freddo Dewaldt kann damit auf eine langjährige und erfolgreiche Aufsichtsratszeit zurückblicken, in der sich die Bank in einem stetigen Veränderungsprozess sehr positiv entwickelt hat. Mit seinem Ausscheiden verliert die Bank einen engagierten Genossenschaftler, konstruktiven Mitstreiter, eine Persönlichkeit und Menschen, der in die verantwortungsvollen Aufgaben im Aufsichtsrat viel Herzblut und Enthusiasmus eingebracht hat.

Pressefoto Verabschiedung DewaldtPersonen v.l. Norbert Lange, Vorstandsvorsitzender,Susanne Hierholzer, Vorsitzende des Aufsichtsrates, Renate Dewaldt, Freddo Dewaldt,Jörg Dehler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Karin Ortlieb, Vorstandsmitglied

Freddo Dewaldt wurde 2002 in den Aufsichtsrat der damaligen Volksbank Breisgau-Süd gewählt.
In diesem Jahr wurde in Deutschland und zwölf europäischen Ländern der Euro als Bargeld eingeführt und „Teuro“ wurde damit zum Wort des Jahres.
Die Volksbank Breisgau-Süd beschäftigte damals 225 Mitarbeiter*innen, hatte 17.800 Mitglieder und eine Bilanzsumme von 667 Mio. Euro. Von 2014 bis 2018 war Freddo Dewaldt stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates. In seiner gesamten Amtszeit hat er sich mit viel Sachverstand, Kompetenz und großem Engagement für die Belange der Bank, der Mitglieder und Kunden eingesetzt. Dabei war ihm stets der Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden sowie auf die Entwicklung und Förderung der Region wichtig.  

In seine Amtszeit fielen auch zwei fundamentale, strategische Entscheidungen. 2015 der Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes im Gewerbepark Breisgau. Ein Schritt, der für eine Bank eher ungewöhnlich war. Aber aufgrund der dezentralen Verteilung verschiedener Abteilungen im Geschäftsgebiet absolut notwendig und richtig. In 2018 dann der nächste große Meilenstein in der Geschichte der Bank. Zwei wirtschaftlich gesunde und gut aufgestellte Banken schlossen sich zusammen. Aus der Volksbank Breisgau-Süd und der Volksbank Müllheim wurde die Volksbank Breisgau-Markgräflerland. Unter dem Motto „Tradition bewahren – Zukunft gestalten“ ist für 38.000 Mitglieder und 82.000 Kunden ein leistungsstarker regionale Partner entstanden, der die Leistungsfähigkeit und die Beratungsangebote noch besser an die Bedürfnisse der Kunden anpassen konnte.

Freddo Dewaldt hatte diese Entscheidungen stets unterstützt und war von Anfang an von den positiven Auswirkungen für die Mitglieder und Kunden sowie für die Region überzeugt. „An dieser gesamten Entwicklung hatte Freddo Dewaldt durch seine Arbeit und seinen Einsatz einen überaus großen Anteil. Es ist damit auch sein großer Verdienst, dass die Bank heute da steht, wo sie steht“ resümierte Vorstandsvorsitzender Norbert Lange in seiner Laudatio. Für diese Verdienste wurde Herr Dewaldt nun mit der Ehrenurkunde des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes ausgezeichnet. Hierzu gratulierte ihm der Vorstand der Bank sehr herzlich und bedankte sich für die stets gute Zusammenarbeit und für die große Unterstützung. „Es war ein immer gutes und konstruktives Miteinander geprägt von Achtung und Respekt“ betonte Jörg Dehler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender nochmals bei der Verabschiedung.

Text/Bild: Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG