Eine Initiative und ein Konzept von beyond tales & Ankatrin Andresen in Kooperation mit dem Bundesverband der Hochzeitsdienstleister.

Umgesetzt in Freiburg von den drei hiesigen Hochzeitsplanerinnen Sandra Beck (Hochzeitsfee Freiburg), Anna-Maria-Rock (vonRock) und Rosa Saar (Herzblick).

 Auch die Hochzeitsbranche in Südbaden leidet stark unter der Corona Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown.

Auch wenn die Maßnahmen richtig und wichtig waren, stand von heute auf morgen Mitte März das Business komplett still und dieser Stillstand hält bis heute und wahrscheinlich noch bis Ende des Jahres 2020 an. Da hilft es der Branche leider auch nicht, dass ab dem 09.06. Hochzeiten mit bis zu 99 Personen erlaubt sind, wenn bis 31.08. singen und tanzen dabei unterlassen werden müssen. Kein Paar möchte so heiraten.

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 Dies nahmen die drei Hochzeitsplanerinnen zum Anlass, sich zusammen zu schließen und für die gesamte Branche zu kämpfen. TV-Auftritte, Presseberichte und unzählige Schreiben an regionale und überregionale Politiker folgten. Ein Video mit vielen Hochzeitsdienstleistern aus Südbaden wurde erstellt und an die Presse und die Politik versandt. Zudem wurde ein Hygienekonzept entwickelt, das aufzeigt, wie Hochzeiten auch in Zeiten von Corona verantwortungsvoll umgesetzt werden können.

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 Die Aktion „Stand up for Love“ war von den Initiatoren für die jeweiligen Landeshauptstädte freigegeben, wurde auf Nachfragen der drei Hochzeitsplanerinnen aber dann auch zusätzlich für Freiburg genehmigt. Nun galt es das Dienstleisternetzwerk zu akquirieren und in kürzester Zeit Pläne zu schmieden, wie das Konzept aus Hamburg am besten und zielführendsten in Freiburg umgesetzt werden kann.

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Mit der Aktion in Freiburg möchten die Organisatorinnen erreichen, dass die Hochzeits- und Eventbranche als vollwertige Branche wahrgenommen wird. Eine Branche, die am Boden liegt und seit mittlerweile drei Monaten und voraussichtlich das ganze Jahr 2020 keinerlei Umsätze erwirtschaften kann. Termine können im nächsten Jahr nicht belegt werden, weil dort schon verschobene Hochzeiten stehen und somit wird auch 2021 mit erheblichen Umsatzeinbußen zu rechnen sein. Finanzielle Unterstützung seitens der Politik ist unbedingt notwendig, weil es sonst viele der Unternehmen nicht ins nächste Jahr schaffen werden. Zudem wünschen sich die drei Planerinnen für sich und die Branche Planungssicherheit, da viele Paare schon jetzt für den Herbst geplante Hochzeiten ins kommende Jahr verschieben möchten.

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Text: Sandra Beck Hochzeitsfee

Bilder: Benjamin Bergen