Sie waren ein Trost in der „harten Phase“ der Corona-Zeit:

Von Kindern bemalte Steine, zusammengesetzt zu Schlangen, ausgelegt am Wegesrand,  in Emmendingen unter anderem im Skulpturenpark im Bürkle-Bleiche oder in Kollmarsreute.

Nun haben die Steine eine neue Verwendung gefunden - sie verschönern den „Froschbrunnen“ im Bürkle-Bleiche Center. In Kooperation von Fritz-Boehle-Grund- und Werkrealschule mit dem Kulturkreis Emmendingen wurde der Brunnen neugestaltet.

Froschbrunnen1Offizielle „Einweihung“ des neu gestalteten Froschbrunnens. Von links nach rechts: Mitglieder des Kulturkreises, Schüler_innen Melvin, Mirko, Xenia, Leon, Zoe, Marvin und ihre Lehrerin Ute Seckinger mit der Künstlerin Ruth Eigelshoven. // Stadt Emmendingen

Künstlerin Ruth Eigelshoven und Klassenlehrerin Ute Seckinger begleiteten dabei die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse im Rahmen des Projekts „Abenteuer Künste“. Auch der Kulturkreis Emmendingen e.V. beteiligte sich am Projekt und übernahm die Materialkosten. Vor der Realisierung des Projekts waren im Bürkle-Bleiche viele Ideen gesammelt worden - Eltern und Kindern aus dem Stadtteil war die feste Verortung der Steine ein Anliegen. Die Leiterin des Stadtteil- und Familienzentrums Bürkle-Bleiche, Sonja Schneider, stellte den Kontakt zwischen den Beteiligten her.

20210707 111525Klassenlehrerin Ute Seckinger im Gespräch mit Alfons Woestmann und Antonio Pellegrini vom Kulturkreis / / Stadt Emmendingen

Entlang des Brunnensockels und auf dem Brunnen wurden die liebevoll gestalteten Steine der Kinder nun eingesetzt. Eine Tafel weist auf die Geschichte der Steine hin. In Kollmarsreute konnte eine andere Lösung gefunden werden: Die bunten Steine sind jetzt in ein Steinbeet beim Kindergarten integriert.

Steine KollmarsreuteDas „Steinebeet“ beim Kindergarten in Kollmarsreute / / Stadt Emmendingen

Text / Bilder: Stadt Emmendingen