Seit Montag, 29. März, gilt für Baden-Württemberg die angepasste Corona-Verordnung.

Diese beinhaltet unter anderem, dass zukünftig für das sogenannten „Mischsortimenter-Privileg“ nur noch der Umsatz herangezogen werden darf.

Bisher konnte bei einer Erweiterung des Sortiments mit erlaubten Waren auf mindestens 60 % der Verkaufsfläche, wie bei einigen Emmendinger Modehäusern der Fall, das nicht privilegierte Sortiment mit verkauft werden. Nach der neuen Verordnung müssen diese Geschäfte, je nach Umsatz, den sie mit dem privilegierten Sortiment erzielen, wieder schließen und können, abhängig vom Inzidenzwert, nur noch Click&Meet oder Click&Collect anbieten.

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„Die Entscheidung ist für mich unverständlich. Trotz Hygienekonzept und Kundenbeschränkung müssen unsere kleinen Einzelhändler wieder schließen. Andere, große Ketten und Discounter können die ganze Zeit ähnliche Produkte verkaufen“, so Oberbürgermeister Stefan Schlatterer.

Über die neue Verordnung und deren Auswirkungen informierte das Gewerbeamt der Stadt heute die betroffenen Geschäftsinhaber_innen. Die Geschäfte müssten mit dem erlaubten Sortiment, wie Lebensmittel, Hygieneartikel etc. 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaften, um weiterhin offen bleiben zu dürfen.

Die Stadtverwaltung appelliert an die Bevölkerung, die Vorgaben und Maßnahmen einzuhalten, damit der Inzidenzwert im Landkreis wieder gesenkt werden kann und die kleinen Emmendinger Geschäfte die Chance haben, zu öffnen.

Quelle: Stadt Emmendingen
Bild: Canva