In seiner öffentlichen Sitzung am 12. Mai 2020 im Emmendinger Rathaus hat der Abwasserzweckverband Untere Elz den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2019 verabschiedet.

Nach der Begrüßung des Verbandsvorsitzenden Stefan Schlatterer, stellte die Kaufmännische Geschäftsführerin Kathrin Hensle den Jahresabschluss 2019 in der Sitzung vor. Das Wirtschaftsjahr 2019 endete für den Abwasserzweckverband Untere Elz mit einer Bilanzsumme in Höhe von 5.863.570 Euro, die Erträge und Aufwendungen lagen bei rund 2,5 Mio. Euro. Erfreuliche Nachrichten hatte die Geschäftsführerin Kathrin Hensle zu verkünden, denn alle drei Mitgliedsgemeinden erhalten nach Abrechnung der Verbandsumlage 2019 eine Erstattung. Emmendingen erhält 224.190 Euro, die Gemeinde Sexau 11.621 Euro und die Gemeinde Teningen 143.806 Euro.

P2 2 002Text / Bild: Abwasserzweckverband Untere Elz

Einstimmig stimmten die Verbandsmitglieder dem Jahresabschluss 2019 zu.
Im technischen Bericht gab der Technische Geschäftsführer Oliver Keuer einen kurzen Rückblick über die Maßnahmen, wie Anschaffungen und Ausschreibungen, die im Wirtschaftsjahr 2019 vollzogen wurde. Außerdem verkündete er den aktuellen Stand der Modernisierungsmaßnahme auf der Kläranlage Untere Elz. Trotz der Corona-Krise liegt der Ausbau der Kläranlage im Zeitplan.

Nach derzeitigem Stand des Wissens ist eine Übertragung des Corona-Virus SARS-CoV-2 über den Weg des Abwassers sehr unwahrscheinlich.

Hintergrund
Die Stadt Emmendingen sowie die Gemeinden Sexau und Teningen bilden unter dem Namen Abwasserzweckverband Untere Elz einen Zweckverband im Sinne des Gesetzes über kommunale Zusammenarbeit in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. September 1974 (Ges.Bl. S.408). Der Zweckverband hat die Aufgabe, das aus dem Verbandsgebiet (Emmendingen, Teningen und Sexau) anfallende häusliche und gewerbliche Abwasser sowie Regenwasser aus den in Misch- und Trennsystem erstellten Ortsnetzen durch den Hauptsammler abzuleiten, im Klärwerk „Untere Elz“ zu reinigen und dem Vorfluter (Mühlbach – Elz) zuzuleiten.

Text / Bild: Abwasserzweckverband Untere Elz