Baden-Baden. Gute Nachrichten von den Stadtwerken: Das Hardbergbad, das Bertholdbad-Freibad und das Freibad Steinbach öffnen am Dienstag nächster Woche. Allerdings sind von den Badegästen einige Corona bedingte Vorgaben zu beachten.

So ist der Einlass nur mit einer vorherigen Online-Reservierung möglich. Dies ist nötig, um die Zahl der Badegäste zu begrenzen und Warteschlangen zu vermeiden. Mit der ausgedruckten oder digitalen Reservierungsbestätigung bezahlt der Besucher an der Freibadkasse und erhält dort seine Eintrittskarte.

B T Stadtwerke Baden Baden Hardbergbad Schwimmerbecken Detail A 002Das Hauptschwimmbecken im Hardbergbad in Vor-Corona-Zeiten. Inzwischen haben die Badegäste einige Vorgaben beachten.Foto: Stadtwerke

Die Reservierungsseite für die Badegäste haben Stadtwerke im Internet unter www.stadtwerke-baden-baden.de/schwimmbadreservierung  die eingerichtet. Dort gibt es zudem weitere Infos und Antworten auf die häufigsten Fragen. Eine Anmeldung an der Kasse ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Die Eintrittskarten gelten für das vom Badegast gebuchte Zeitfenster. Diese Zeitfenster sind nötig, um die Zahl der Badegäste zu kanalisieren und um die Corona-Vorgaben umsetzen zu können.

Im Freibad Steinbach sind bis zu 200 Badegäste zugelassen. Die Zeitfenster sind von Montag bis Sonntag: Frühschwimmen von 9 Uhr bis 12 Uhr, Familienschwimmen von 13 Uhr bis 16 Uhr und After-Work-Schwimmen von 17 Uhr bis 20 Uhr.

Das Hardbergbad darf zeitgleich bis zu 450 Badegäste aufnehmen. Die Sprunganlagen werden bei zu starker Auslastung wegen der Einhaltung der Abstandspflicht geschlossen. Die Zeitfenster lauten von Montag bis Sonntag und an Feiertagen: 10 Uhr bis 14 Uhr und 15 Uhr bis 20 Uhr.

150 Badegäste dürfen maximal im Bertholdbad Badefreuden nachgehen. Die Zeitfenster sind montags bis sonntags: Frühschwimmen von 7.30 Uhr bis 11 Uhr, Familienschwimmen von 12 Uhr bis 16 Uhr und After-Work-Schwimmen von 17 Uhr bis 20 Uhr.

Die zeitlichen Unterbrechungen zwischen den Zeitfenstern von jeweils einer Stunde werden nach dem Hygiene- und Schutzkonzept der Stadtwerke genutzt, um in den Bädern eine Zwischenreinigung und Desinfektion durchzuführen. Dazu müssen die Gäste mit Ende des Zeitfensters die Bäder verlassen.

Was ist noch zu beachten? Die Reservierung über die Homepage ist maximal drei Tage vor dem gewünschten Badetermin möglich und bezieht sich nur auf das gebuchte Öffnungszeitenfenster. Die Becken sind 20 Minuten vor Ende des Zeitfensters zu verlassen, damit die Besucher rechtzeitig zum Ende des Zeitfensters aus dem Bad gehen können. In jedem Öffnungszeitfenster kann nur eine begrenzte Personenanzahl in die Bäder und deren Becken. Kinder unter zehn Jahre dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen in die Bäder.

Bei der Reservierung ist für alle begleitenden Besucher jeweils ein Platz zu reservieren, auch für Kinder, Kleinkinder und Babys, damit die vorgegebene Kapazität nicht überschritten wird. Dabei sind die jeweiligen Kontaktdaten aller Begleitpersonen zu hinterlegen. Die Daten werden nach vier Wochen gelöscht.

In diesem Jahr werden keine Saison- und Jahreskarten verkauft. Ebenso wenig gibt es eine Ausgabe und Lagerung von Liegestühlen. Es ist nur das Abduschen an den Kaltwasserduschen im Außenbereich möglich, die Warmwasserduschen sind geschlossen. Der Sprungbetrieb ist eingeschränkt. Die besonderen Angebote in den Attraktionsbecken sind geschlossen. Nur die Rutsche ist geöffnet.

Die Mindestabstände von 1,5 Meter sind zu jeder Zeit einzuhalten. Beim Betreten des Bades und in den ausgewiesenen Bereichen ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen. Im Schwimmerbecken ist ein Einbahnsystem einzuhalten: Maximal zehn Personen pro 50-Meter-Bahn. Ein Aufschwimmen oder Überholen ist nicht gestattet. Wichtig: Personen, die in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch keine 14 Tage vergangen sind, oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen dürfen die Bäder nicht betreten.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für die Vorgaben, doch nur so ist der Betrieb der Bäder in Corona-Zeiten möglich.

Text /Foto:  Stadtwerke