In Basel startet am 27. Oktober 2018 die älteste Vergnügungsmesse der Schweiz

61359nbild2Foto djdBasel TourismusAndreas Zimmermann(djd). Auf die Bewilligung für einen Jahrmarkt mussten die Basler lange Jahre warten. Doch im Juli 1471 hielt Bürgermeister Hans von Bärenfels die Urkunde mit dem Siegel von Kaiser Friedrich III. in den Händen, die der Stadt am Rhein ein Messeprivileg "für alle Zeiten" garantierte. Am 27. Oktober 1471 läuteten die Glocken des Rathauses die erste Basler "Hèèrbschtmäss" ein. Händler boten ihre Produkte feil, Speis und Trank wurden in großen Mengen verkauft, Gaukler und Sänger zeigten ihre Künste, allerlei Spiele und Unterhaltungen wurden dem Volk geboten. Die Messebesucher wie auch die Händler kamen aus allen Gegenden Europas. An ihrer Beliebtheit hat die traditionelle Herbstmesse bis heute nichts verloren. Als größte und älteste Vergnügungsmesse der Schweiz zieht sie jedes Jahr rund eine Million Besucher an - mehr Informationen gibt es unter www.basel.com.

Süßes für Leckermäuler

Auch 2018 beginnt der Jahrmarkt traditionsgemäß wieder 14 Tage vor dem Martinstag. Und nach dem Einläuten am ersten Messetag um 12 Uhr mit der Glocke der Kirche zu Sankt Martin heißt es zwei Woche lang feiern, einkaufen und sich vergnügen. Das Volksfest für Jung und Alt findet auf verschiedenen Plätzen in Gross- und Kleinbasel statt - mit Hunderten von Waren- und Kunsthandwerkerständen, Imbiss- und Schaubuden. Leckermäuler können sich hier die traditionellen Magemorsellen - feine Zuckerplättchen, die mit verschiedenen Fruchtessenzen und Gewürzen verfeinert werden - oder die klebrig-süßen Mässmogge schmecken lassen. Diese daumenlangen gestreiften Bonbons, die es in allen Farben gibt, sind die Basler Messespezialität Nummer eins. Zu den bekanntesten Köstlichkeiten gehören auch die "Käskiechli" und die "Rosekiechli" - aus Zuckerteig in der Fritteuse gebacken und mit Puderzucker bestäubt.

61359nbild3Foto djdBasel TourismusAndreas ZimmermannDie Basler Mässmogge - daumenlange gestreifte Bonbons, die es in allen Farben gibt - sind die Messespezialität Nummer eins. Foto: djd/Basel Tourismus/Andreas Zimmermann

Früher Kletterpfahl, heute Freefall-Tower

61359nbild4Foto djdBasel TourismusAndreas ZimmermannGross und besonders vielfältig ist das Angebot an Fahrgeschäften und Karussells. Waren es früher ein einfacher Kletterpfahl oder eine rollende Tonne, die das Publikum begeisterten, so sind es heute Freefall-Tower, Achterbahnen mit Looping oder andere rasante Fahrgeschäfte. Zwischen den Ständen und Schießbuden auf dem Barfüsser-, Münster-, Peters-, Messeplatz und dem Kasernenareal sind insgesamt rund 60 Bahnen verteilt und sorgen für aufregende Momente bei den Besuchern.

Daten/Fakten oder Kurztext

Stressfreie Anreise

61359nbild5Foto djdBasel TourismusAndreas Zimmermann(djd). Die Basler Herbstmesse findet vom 27. Oktober bis 11. November 2018 statt, der Krämermarkt auf dem Petersplatz dauert zwei Tage länger. Für die Anreise nimmt man am besten öffentliche Verkehrsmittel oder lässt das Auto am Bahnhof oder Stadtrand stehen. Vom Badischen Bahnhof aus fahren regelmäßig Trams direkt zum Messegelände und in die Innenstadt. Die Veranstaltungsplätze selbst lassen sich bequem zu Fuß erreichen. Jeder Gast erhält beim Check-in in seiner Unterkunft kostenlos die neue Gästekarte und kann damit die öffentlichen Verkehrsmittel sowie das stadteigenen WiFi-Netz frei nutzen. Zudem gibt es 50 Prozent Ermäßigung auf viele kulturelle Angebote und eine freie Fahrt mit der Fähre. Informationen sowie Pauschalangebote findet man unter www.basel.com.

 

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Traditionelle Karussells dürfen auf der Basler Herbstmesse nicht fehlen.
Foto: djd/Basel Tourismus/Andreas Zimmermann

Bildunterschrift für Bild 2
Das Volksfest für Jung und Alt findet auf verschiedenen Plätzen in Gross- und Kleinbasel statt.
Foto: djd/Basel Tourismus/Andreas Zimmermann

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Die größte und älteste Vergnügungsmesse der Schweiz zieht jedes Jahr rund eine Million Besucher an.
Foto: djd/Basel Tourismus/Andreas Zimmermann