Patient*innen des Universitätsklinikums Freiburg können per Tablets digital in Kontakt mit ihren Angehörigen bleiben. Die Anschaffung war dank Spenden möglich

Ein aufmunterndes Wort oder Lächeln, Angehörige, die die Hand halten – das tut vielen Patient*innen während eines Krankenhausaufenthalts gut.

Aufgrund der strengen Besuchsregelungen für Kliniken während der Coronapandemie ist der persönliche Kontakt mit den Liebsten für stationäre Patient*innen nur sehr eingeschränkt möglich. Seit April verfügen nun mehrere Stationen des Universitätsklinikums Freiburg über Tablets, mit denen die Patient*innen per Video-Anruf mit den Angehörigen sprechen können. Möglich wurde die Anschaffung dank Spenden an das COVID-19-Unterstützungsprogramm des Universitätsklinikums Freiburg.

UKF Tabletspende 02Kontakthalten trotz Pandemie: Stellvertretende Stationsleiterin Anke Holzer (links) und Stationsleiter Markus Merkel (rechts) von der Chirurgischen Intensivstation am Universitätsklinikum Freiburg bei der symbolischen Tablet-Übergabe durch die stellvertretende Pflegedirektorin Stefanie Bieberstein (mittig). Foto: Universitätsklinikum Freiburg

„Der Austausch mit der Familie oder Freund*innen trägt wesentlich zur Genesung bei, insbesondere bei längeren Krankenhausaufenthalten“, erklärt Pflegedirektor Helmut Schiffer. „Darum freuen wir uns sehr, dass wir den Patient*innen jetzt dieses Angebot machen können. Herzlichen Dank an alle Spender*innen.“ Ende April fand die symbolische Übergabe eines der Tablets an das Leitungsteam der Chirurgischen Intensivstation der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg statt. Insgesamt erhalten zehn Intensiv- und Normalstationen, auf denen COVID-Patient*innen behandelt wurden, je ein neues Tablet.

Leichte Handhabe für Patient*innen und Mitarbeiter*innen
„Es hilft den Patient*innen und Angehörigen, wenn sie den Kontakt halten können. Das kann auch nur ein Blick oder Lächeln in die Kamera sein“, sagt Markus Merkel, Stationsleiter der Chirurgischen Intensivstation. Das Tablet ist auf seiner Station bereits seit ein paar Tagen im Einsatz. Es ist leicht abwisch- und desinfizierbar. Eine extra angeschaffte Hülle schützt das Gerät und hat drei Griffe, mit denen auch geschwächte Patient*innen das Tablet gut festhalten können. Zusätzlich können die Mitarbeiter*innen unterstützen.

„Heute spenden hilft jeden Tag“
Spender*innen tragen dazu bei, dass das Universitätsklinikum Freiburg durch gezieltes Einsetzen der Spendengelder den Klinikaufenthalt für alle Patient*innen möglichst angenehm gestalten kann. Über das Online-Spendenportal können Interessierte komfortabel und sicher online spenden: www.uniklinik-freiburg.de/hier-spenden

Corona-Spendenkonto des Universitätsklinikums Freiburg:
Kontoinhaber: Universitätsklinikum Freiburg
Bank: Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
IBAN: DE04 6805 0101 0015 0001 50
BIC: FRSPDE66XXX
Verwendungszweck: 3411720101

Bildunterschrift: Kontakthalten trotz Pandemie: Stellvertretende Stationsleiterin Anke Holzer (links) und Stationsleiter Markus Merkel (rechts) von der Chirurgischen Intensivstation am Universitätsklinikum Freiburg bei der symbolischen Tablet-Übergabe durch die stellvertretende Pflegedirektorin Stefanie Bieberstein (mittig).
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