Das Karlsruher Kulturangebot wird im Herbst musikalisch so schillernd und abwechslungsreich wie buntes Laub:

Von Gospel über deutsche Lyrics, Irish Folk und russische Popmusik bis hin zu Swing sind verschiedenste Stilrichtungen vertreten.

Vom 21. bis 23. September versammeln sich mehrere Zehntausende Gospel-Begeisterte auf dem 9. Internationalen Gospelkirchentag, um mit insgesamt 5.000 Sängerinnen und Sängern in der dm-arena, in zahlreichen Kirchen und auf mehreren Open Air-Bühnen Europas größtes Gospelfestival zu feiern. Höhepunkt der Veranstaltung ist das Galakonzert am 22. September in der dm-arena: Kirk Franklin, erfolgreicher Gospelstar aus den USA mit über zehn Millionen verkauften Alben, der durch die Verschmelzung von spirituellen Inhalten und Hip-Hop-Beats zu einem festen Bestandteil der Musik-Charts wurde und in den 90er Jahren den Gospel revolutionierte, präsentiert dort ein Best-of aus seiner 20-jährigen Karriere. Neben dem Gewinner des American Music Award, der auch zwölfmal einen Grammy abräumte, werden zahlreiche weitere Künstler der deutschen und internationalen Gospelszene erstmals gemeinsam auf der Bühne stehen und eine mitreißende Auswahl Gospelsongs zum Besten geben.

Kirk Franklin Credit Fo Yo Soul Entertainment Kirk Franklin Credit Fo Yo Soul Entertainment

Julia Engelmann Credit Ben WolfEine wunderbar zarte Mischung aus Poesie und Musik erwartet das Publikum wenige Tage später am 3. Oktober in der Schwarzwaldhalle, wenn Julia Engelmann, Deutschlands berühmteste Poetry-Slammerin, ihr Debütalbum „Das Poesiealbum“ im gleichnamigen Live-Programm vorstellt. Bisher begeisterte die 26-jährige dreifache Spiegelbestsellerautorin ein Millionenpublikum mit ihren Texten und möchte dies nun auch mit ihrer Musik tun. Zu den 14 bezaubernden Liedern aus ihrem im November 2017 erschienenen Album gehören Songs wie die Motivationshymne „Grüner wird’s nicht“, der auf Youtube millionenfach geklickte „Grapefruit“-Song oder „Kein Modelmädchen“. Daneben bietet der Abend aber auch eine Auswahl bekannter und neuer Texte und eine großartige Bühnenshow.

IFF 2018 The Outside Track Credit Valerie BarbeauFans des Irish Folk kommen beim Irish Folk Festival 2018 im Konzerthaus auf ihre Kosten. Am 14. Oktober werden im Rahmen der „Music knows no borders“-Tour wieder alte und neue Lieder von Unabhängigkeit, Revolution und Wiedervereinigung voll Inbrunst geschmettert. Zu den Interpreten gehören neben den Urgesteinen der traditionellen Szene, Christy Barry und James Devitt, mit ihrem mit Tin Whistle, Spoons und Fiddle gespielten „old time“-Stil auch das irisch-amerikanische Duo Joanna Hyde und Tadhg Ó Meachair mit ihrem frisch klingenden Debütalbum „One for the foxes“. Die schottische Harfenistin Ailie Robertson vertont verschiedene Phasen der Whiskyherstellung und bringt dabei mit ihrem Sextett den wilden Gärungsprozess ebenso zu Gehör wie das ruhige Reifen. Eine Verjüngungskur erhält die ehrwürdige keltische Musik beim Quintett „The Outside Track“, das die althergebrachten Melodien mit überbrodelnder Spiellaune, atemberaubender Virtuosität und eigenwilligen Arrangements neu interpretiert.

Beim Chanson Konzert mit Victor Korolevam 27. Oktober im Konzerthaus haben Zuschauer die Möglichkeit, den temperamentvollen russischen Künstler mit der ausdruckstarken Stimme live zu erleben. In seinem Programm fasst der charmante Sänger seinen kreativen Weg zusammen und präsentiert all seine Hits der vergangenen Jahre. Dank der mitreißenden Rhythmen und positiven Botschaft der Lieder wird es dem Publikum unmöglich sein, stillzusitzen – bei diesen mit Herz und Seele gesungenen Songs muss jeder mittanzen.

Glenn Miller Orchestra Credit Michael HudlerAm 9. November begeistert das Glenn Miller Orchestra unter Leitung von Will Salden mit seinem neuen Programm „Jukebox Saturday Night“. In traditioneller großer Big Band Besetzung (vier Trompeten, vier Posaunen, fünf Saxophone, eine Klarinette, Bass, Schlagzeug und Piano) und begleitet von der Vocalgroup „The Moonlight Serenaders“ erweisen sich die Musiker wieder als Garanten für den authentischen Swing Sound der 30er und 40er Jahre. Als roter Faden des Abends dient der alte englische Spruch „Something old, something new, something borrowed, something blue“, sodass nicht nur Songs von Glenn Miller wie „Jukebox Saturday Night“, „Moonlight Serenade“ und „In The Mood“ im Konzerthaus zu hören sind, sondern unter anderem auch Kompositionen von Tschaikowsky, Cole Porter und George Gershwin.

Weitere Informationen zu den Konzerten gibt es online unter  www.gospelkirchentag.de, www.foerderkreis-kultur.de (Julia Engelmann und Irish Folk Festival 2018), www.defans-entertainment.com  (Chanson Konzert mit Victor Korolev) oder www.glenn-miller.de. 

 

 Quelle/Bilder: KMK Karlsruher Messe- und Kongress GmbH