Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten

Charmant, sympathisch, talentiert, positive, eine einzigartige extrem wandelbare Stimme und gnadenlos ehrlich: die Rede ist von Pascal Marshall.

Pascal1Ich durfte im Auftrag von Region im Blick den Sonnyboy der Familie Marshall treffen um mit ihm über seine persönliche Geschichte zu reden. Pascal Marshall ein Unterhaltungsmusiker, der eine Brücke zwischen Entertainment und seiner unverkennbaren Stimme schlägt. Der gebürtige Badener steht seit seinem neunten Lebensjahr auf der Bühne.

Das erste Mal zusammen mit seinem Vater Tony Marshall, der ihm die Leidenschaft zur Musik sozusagen mit auf den Weg gegeben hat. „Musik war und ist ein Teil unserer Familienkultur, du kannst die Musik nicht berühren, aber sie dich. Wir sind alle Vollblutmusiker, ich habe das Talent in die Wiege gelegt bekommen und keine musikalische Ausbildung genossen. Ich mache es rein vom Herzen und Gefühl“, so Pascal Marshall. Er musste seinen Platz in der Familie finden, aber es gab nie einen Kampf wer der Bessere ist. Musik ist sein Lebenselixier, seine Leidenschaft, sein Leben, er braucht sie wie die Luft zum Atmen. Der smarte Musiker unterstützt seinen Vater auf seiner Abschiedstournee „Tony sagt Danke“. Es gab bereits Auftritte in den USA, Südafrika sowie Kanada.

Musikalische Vorbilder wie: Aretha Franklin, Bob Dylan, Earth Wind & Fire haben ihn geprägt.

Pascal MarshallPascal Marshall präsentiert sich auf unterhaltsame Weise seinem Publikum, singt am liebsten im kleinen Rahmen und sucht die Nähe zum Zuhörer. Er hinterlässt Gänsehautmomente oder sogar das eine oder andere Tränchen im Auge, wenn bei einer musikalischen Zeitreise so manche Erinnerungen geweckt werden. Vor jedem Auftritt begrüßt er seine Fans, ist authentisch ohne Starallüren, verstellt sich nicht, ist einfach er selbst.

„Ich mache nicht nur die Menschen, sondern auch mich selbst damit glücklich.

Nach jedem Konzert gehe ich nach Hause und bin glücklich und zufrieden. Die innere Einstellung ist es, die im Leben zählt“, so Pascal. Auch auf Deutschlands größter Freilichtbühne in Ötigheim war er zu sehen. In „Jesus Christ Superstar“ bewies er sich ausdrucksstark in der Hauptrolle des Judas.

Man sieht wie vielseitig er ist.

Er lebt die Musik, trifft ins Mark, von ruhig bis soulig oder auch mal rockig, es gibt keine Nische in der er sich drängen lässt. Mit einer Mixtur aus handgemachter Soulmusik, Jazz, Schlager, Swing und Funk stand er auch schon sehr erfolgreich mit Künstlern wie: Ralf Bauer, Pat Fritz, Jay Alexander und seinem Bruder Marc (um nur einige wenige zu nennen) auf der Bühne.
Projekte wie „Mind of Blue“ oder den „Woodys“ nicht zu vergessen.Letzteres entstand in Zusammenarbeit mit seinem Freund Thomas Maier, seinem Vater Tony und einer Idee seiner Tante. Die Woodys und das „Fichtl Lied“.

imageWas es damit auf sich hat ? Bis vor kurzem wusste man nicht viel über die beiden Jungs in Lederhosen. Bis jetzt:
Gestern noch ein scherzhafter Netzfund hat sich das „Fichtl Lied“-Video unter Jugendlichen zu einem investigativen Fall entwickelt, das zu 24 Millionen Klicks auf YouTube geführt hat.1983 performte Pascal Marshall zusammen mit Thomas Maier dieses Lied, es sollte eine ernste Botschaft haben und handelt vom Waldsterben, das Mitte der 80 Jahre ein großes Thema war.
Dank eines wiederentdeckten Ausschnittes aus der Superhitparade bei Caroline Reiber in einer Late Night Show in Polen, entstand ein riesiger Hype unter Jugendlichen. „Mittlerweile erkennen mich die Kids auf der Straße, unter ihnen läuft das Video hoch und runter. Es war zur damaligen Zeit ernst gemeint. Das sieht man ja an unserer grandiosen Performance“, so Pascal und schmunzelt.
Bis dato 24 Millionen Klicks, mittlerweile weltweit bekannt und eine Reunion ist nicht ausgeschlossen.

„Es gibt nichts was es nicht gibt“.

Lassen wir uns überraschen wie es mit dieser Geschichte weiter geht.
Pascal Marshall genießt das Leben mit all seinen Chancen, vergisst dabei aber nicht, dass es Menschen gibt denen es nicht so gut geht. Mit außergewöhnlichem Engagement setzt er sich für sozial schwache Bürger in Baden-Baden ein, die an der Armutsgrenze leben. Hier sammelt er Spenden für Weihnachtsgeschenke die Notleidenden Familien zugutekommen deren Budget es nicht zulässt zu Weihnachten Geschenke zu kaufen. Unter dem Titel „BT Leser bereiten Weihnachtsfreuden“ hilft er vor Ort. Ob beim Sommerfest der Caritas oder den vielen Benefizveranstaltungen: „Ich unterstütze gerne und begegne jedem Menschen mit Respekt, urteile nicht über Äußerlichkeiten“. Für Marshall zählen andere Dinge im Leben, denn seiner Meinung nach ist ganz einfach, glücklich zu sein. Musik habe auch ihn immer wieder motiviert.

P1100262Wir wollen aber auch wissen was in Zukunft geplant ist und da stehen viele neue Projekte an:
Zum einen widmet er sich im Moment sehr intensiv seinem Projekt „Zeitreise“. Zusammen mit Nadia Ayche werden hier Chansons, Soul, deutsche und internationale Songs eingeübt. Selbst Lieder von Frank Sinatra fehlen dabei nicht.

Wir sind sehr gespannt.

Da Familie für ihn sehr wichtig ist, er gerne und intensiv Zeit mit seinem Vater Tony verbringt, wird man die beiden im Musical „Graf Zeppelin“ in Duisburg zusammen auf der Bühne erleben dürfen. Neugierig kann man auch auf sein Projekt mit Tom Barcal sein.
Lasst euch einfach überraschen, noch etwas müssen wir uns gedulden. Pascal Marshall: Er liebt das Leben, will noch viel erleben und reisen. Er selbst ist gespannt, was ihm das Leben noch alles bringen wird.

„Musik ist wie die Luft zum Atmen.
Macht das Leben noch lebenswerter.
Lässt Herzen höherschlagen
und die Welt stillstehen.
Entflammt höchste Leidenschaft.
Hält Träume am Leben.
Erzeugt Funken der Euphorie.
Kühlt Gedanken und
wiegt uns in den Schlaf.
Musik ist vollkommen“.
 
Verfasser unbekannt

Danke Pascal Marshall

Text: Daniela Hiebel

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