Ein Chalet aus Zermatt inmitten der Kaiserstühler Weinberge, oder gleich besser gesagt inmitten Bischoffingens Weinbergen – das gibt es ganz neu seit gestern Abend bei Stefan und Christina Köpfer auf deren Terrasse am Steinbuck.

2Bis 4. Februar 2018 kann man feine und rustikale Spezialitäten in ganz besonderer Hütten-Atmosphäre genießen. An überaus urigen Holztischen und auf mit Schaffellen ausstaffierten Holzbänken locken Vesperbrettle, Back Hendl, Schlotzige Kässpätzle, Fleischfondue und selbstverständlich auch ein richtig guter (ich spreche da aus gestriger Erfahrung) Kaiserschmarren – und noch mehr.

 

Rund 100 Quadratmeter groß ist dieses Chalet, das für etwa 100 Personen Platz bietet und damit idealer Ort für Weihnachtsfeiern und andere Festivitäten ist.

Aus guten Quellen ist bekannt, dass man sich sputen muss, wenn man hier feiern möchte – die Nachfrage war bereits am Eröffnungstag groß. Nun die Einrichtung ist so, wie man sich eine Zermatter Hütte unweigerlich vorstellt, rustikal und heimelig, mit tollem Ofen, Herrgottswinkel, Hirschgeweihen und Christoph Duffners Skisprunganzug, der von der Decke nebst Skiern baumelt.

6Viele Freunde und bekannte Gesichter waren der Einladung gefolgt und fanden sich ein, um gemeinsam mit den Köpfers zu feiern. Schwungvoll und schmissig mit dem „Zillertäler Hochzeitsmarsch“, aber auch der „Schwarzwald Marie“ und vielen anderen Schlagern heizten die beiden Musiker mit Akkordeon und Tuba ein.

Indes begrüßte Stefan Köpfer seine Gäste, betonte aber auch, dass die „Gastronomie am Kaiserstuhl in der saure Gurken Zeit nicht ganz so einfach ist“, deshalb die Idee mit dem Chalet. Dieses wurde übrigens zwei Tage vor seiner Eröffnung aufgestellt, begleitet von Architekt Volker Hügel und dem wichtigen Gemeindesignal von Bürgermeister Benjamin Bohn und Ortsvorsteher Jost Göring. „Ich hatte die Idee, meine Frau Christina musste sie mehr oder weniger umsetzen“, dankte Stefan seiner Frau. Lob galt auch Gerlinde, die die Dekorationen ausgewählt hatte und dabei ein wahrlich glückliches Händchen aufwies. „Essen und trinken, Essen und Wein, das ist eine hohe Kunst am Kaiserstuhl und hier im Chalet gibt es bewusst nur Kaiserstühler Weine“, so Stefan Köpfer. Er dankte auch der Familie Gleichenstein für ihre Ideen zum Chalet, die bei einem gemeinsamen Treffen mit aufgenommen und weiter entwickelt wurden. Unter den Gästen sah man auch Promis wie Fußballer Christian Günter und Patric Klandt vom SC Freiburg, oder Christoph Duffner.

5Hüttenwirt Felix „schmeißt“ den Laden in der kommenden Zeit, selbstverständlich mit charmantem Personal. Im November gibt es jeden Freitagabend Live-Musik. Bürgermeister Bohn gratulierte, wollte gar einen Skilift oder eine Skisprungschanze für den Steinbuck und sprach von einem „einmaligen, tollen Projekt im inneren Kaiserstuhl“.

 

15Und dann gab es noch den wunderschönen Moment, als Papa Otto Köpfer seitens der DEHOGA mit der silbernen Ehrennadel – und ganz unverhofft – geehrt wurde. Sagen wollte er nichts dazu, vielmehr meinte er nur ganz bescheiden: „Ich heb‘ ab, wie der Duffy früher“ – angelehnt am den Skispringer von einst. Tja, der Grundstein wurde wohl vom Papa in die Wiege gelegt, gehört doch auch die Schelinger „Sonne“ zur Köpfer-Familie, die neben dem Steinbuck jetzt auch bis 4. Februar Zuwachs mit dem „Köpfers Chalet“ bekommen hat.

Das Chalet ist von Montag bis Samstag ab 17 Uhr, Sontag ab 11 Uhr geöffnet, am Dienstag und Mittwoch ist Ruhetag. Gerne auch per Anfrage unter 0049 7662 9494650 oder per mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Impressionen von der Eröffnung



Text und Fotos: Heike Scheiding-Brode