Ehrliche, handgemachte Musik auf höchstem Niveau

Attila Gökdemir das Musikphänomen schlechthin zwischen Rock,Folk und Pop. Der Vollblutmusiker und Songwriter aus Südbaden hat schon langjährige Bühnenerfahrung und spielt in den verschiedensten Bandprojekten.

atze unterrichtAls 16-jähriger Teenie gründete er einfach mit Freunden eine Band, dabei hatte keiner musikalische Vorkenntnisse - außer die Liebe zur Rockmusik.

„Musikinstrumente wurden angeschafft und bei mir zu Hause im Keller darauf losgehämmert. Zum Leidwesen meiner Eltern,die es ertragen mussten, für uns gab es noch sehr viel zum Üben“,so Attila.

Da war wohl schon so eine Art Sehnsucht nach Einfachheit und Tiefe in Bezug auf die Musik.

Authentizität steht bei ihm an erster Stelle, hier kommt jeder Rockfan auf seine Kosten: ATZE-DATZE
Den Vergleich mit anderen AC/DC Coverbands auch international, braucht sein erstes Bandprojekt ATZE-DATZE nicht zu scheuen.
Die Band hat sich in der Regio-Szene schon längst einen Namen gemacht. Hier sind zusammen mit Attila Gökdemir echte Vollblutmusiker am Werk. Kompromisslos und mit viel Leidenschaft gibt es Klassiker wie: TNT, Highway to Hell, Whole Lotta Rosie und vieles mehr auf die Ohren.

Ein Muss für jeden Rock-Fan.

„Bei ACA-coustic kann ich mich zusammen mit meiner Frau Carmen als Songwriter ausleben. Oft entstehen unsere Songs zu Hause, einfach am Küchentisch bei einem Glas Wein. Ganz spontan gejamt. Genau so entstand auch der Song für unsere Tochter „Magic“, erzählt Attila.
Attila und seine Frau Carmen haben sich dem Acustic-Guitar-Rock verschrieben, absolut handgemacht und durchweg schnörkellos. Sie spielen Meilensteine der Rock-und Popgeschichte wie: Pink Floyd, Amanda Marshall, Deep Purple, den Beatles, sowie eigene Interpretationen und Songs. „Für die Zukunft sind mehr eigenen Songs auch in Deutsch geplant“, erklärt Attila bei unserem Gespräch.

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ACA-coustic: das steht für Rock-und Pop-Originale in akustischem Gewand.

Atze HomeAttila Gökdemir: Singer und Songwriter-Tendenz Rock. So geht es auch in seinem Bandprojekt „One Way Train“ weiter. Die Kultband um Gregory Hall spielt Rock und Country vom Feinsten und ist somit immer ein Garant für gute Stimmung und Unterhaltung. Hier spielt Attila Bass und kümmert sich um das Booking der Band. Attila Gökdemir ist ein vielbeschäftigter Musiker. Er gehört zu den Großen der Region und muss sich vor niemandem verstecken.

„Ich bin dankbar für die Möglichkeit, Musik machen zu können. Die Musik ist einfach ein Teil von mir. Es ist genau das, was ich machen möchte“.

Seine Vorbilder: AC/DC mit den Young Brüdern. „Das steckt tief drinnen“, meint Attila.
Aber auch Bruce Springsteen mag er unheimlich gerne. „Bei Bob Dylan wird man schon fast ehrfürchtig, was dieser große Musiker so alles geschrieben hat. Hunderte von Songs, und das finde ich absolut abgefahren“, meint Attila.

Die Denkweise geht bei Attila Gökdemir in puncto Musik stets in Richtung Rock. „Die Musik ist einfach gehalten auf das Wesentliche gerichtet, das versuche ich auch. Zentral bleiben-Keep it simple. Auf den Punkt gebracht. Musik muss ehrlich und glaubwürdig sein“, schwärmt Attila. Er singt, schreibt Songs, gibt Gitarrenunterricht, spielt Konzerte und organisiert diese auch.
Attila Gökdemir: ein Musiker, so denke ich, im Einklang mit seinem Leben, sich selbst und seiner Musik.

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Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Treue und Geradlinigkeit sind für ihn wichtige Basics. „Da versuche ich mich immer daran zu halten. Diese Basics sind mir und meiner Frau Carmen sehr wichtig. Wir versuchen diese auch an unsere Kinder weiter zu geben. Sich selbst treu bleiben und authentisch sein. Man muss niemandem etwas beweisen müssen. Familie ist für mich mega wichtig, sie ist das Fundament, die Basis die wir haben und brauchen“.

Da ist es auch keine Überraschung, dass Kinder und soziales Engagement Attila sehr am Herzen liegen. Zum einen ist er einer der Organisatoren des „Cometogether Open-Air“ in Emmendingen. Dieses Event hat sich schon als feste Größe im Kulturangebot etabliert. Viel Musik für den guten Zweck, lädt die Besucher auf den Tafelberg ein - Musik kennt schließlich kein Alter und keine Grenzen. Eine tolle Aktion Emmendinger Musiker, die hier den Spendentopf füllen lassen und für ihre Überzeugung einstehen.

In diesem Jahr findet das Benefiz -Open-Air bereits zum vierten Mal auf dem Emmendinger Tafelberg-Gelände statt.

Am 11. August 2018 spielen dabei Musiker aus ganz unterschiedlichen Stilrichtungen - Spenden sind selbstverständlich stets willkommen.

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Daten/Fakten zum COMEtogether

COMEtogether ist der Name eines Benefizkonzertes auf dem Tafelberg in Emmendingen. Der Eintritt ist frei. Die Bands treten ohne Gage auf. Es werden Spenden zur Unterstützung sozial Benachteiligter im Landkreis EM gesammelt.
Es wird organisiert vom gemeinnützigen COMEtogether e.V..

Unter dem Motto „Unsere Schule ist die Beste dieser Stadt“,

wurde zusammen mit Schülern der Grundschule in Wasser ein Lied geschrieben. „Wir sammelten dabei einfach Wortfetzen und fügten anschließend alles zu einem Text, beziehungsweise dann auch Song zusammen. Eine super-tolle Erfahrung für mich und die Kinder“,so Attila Gökdemir.Der Song wurde imTonPony Studio in Emmendingen produziert. „Jeder sollte die Chance bekommen Musik ausprobieren zu dürfen. Die Förderung junger Menschen ist so wichtig und gibt so viel. Das genau ist mein Ding“.

Ideen gibt es viele, es ist noch genug Potential da.

Auf meine Frage was Attila Gökdemir begeistert, antwortet er nicht überraschend für mich:
„Einfach mal draußen sein Bier genießen, Fußball, ein gutes Buch, das mich fesselt oder ein Konzert. Gute Gespräche, das Leben genießen. Die einfachen Dinge des Lebens können mich überzeugen und natürlich meine Kinder“, schwärmt Attila.
Also scheint Bodenständigkeit der Schlüssel zu seinem Glück zu sein.

Vielen Dank Attila Gökdemir.
Wir sehen uns am 30.06.2ß18 amTafelberg und 11.08.2018 beim Come together Open-Air, schließen möchte ich mit einem Zitat von seinem Vorbild Bruce Springsteen:

„Über Musik sprechen geht nicht,das wäre das gleiche als würde man über Sex sprechen. Man kann darüber nicht sprechen, man muss es erleben“. (Bruce Springsteen)

 

 

Text: Daniela Hiebel

Fotos: Attila Gökdemir